Drei goldbraun gebackene Rustika-Baguettes mit aufgerissenem Ausbund

Rustika-Brotstangen

Heute gibt es mal wieder Baguette – oder besser gesagt: Brotstangen. Denn eigentlich sollten aus diesem Teig zwei Brote werden. Weil wir heute aber einen kräftigen Gulasch gekocht haben und dazu eine passende Brotbeilage brauchten, habe ich mich spontan für Brotstangen entschieden.

Zuvor möchte ich Euch ein paar Eindrücke von einem herbstlichen Ausflug an den Möhnesee nicht vorenthalten, den ich am vergangenen Mittwoch mit meiner Frau und unserem Malteser Pablo unternommen habe. Das Wetter hätte nicht schöner sein können: strahlend blauer Himmel und Laub in allen Farben, von Goldgelb bis Feuerrot.

Auffällig war der nach dem trockenen Sommer niedrige Wasserstand. Wo sonst Wasser steht, ziehen sich jetzt Wiesen und kleine Bachläufe über den Seegrund.

Zum Abschluss ging es über die Staumauer der Möhnetalsperre, die von oben noch einmal einen beeindruckenden Blick über den See bietet.

Leuchtend gelbe Ahornblätter im Herbst
Herbstgruß zum Schluss

Rustika-Brotstangen: wenige Zutaten, viel Zeit

Die Brotstangen kommen mit ganz wenigen Zutaten aus. Die Hauptrolle spielt das Bio-„Rustica“ T80 der Drax Mühle aus oberbayerischem Weizen, den die Mühle als Ur-Weizen bezeichnet. Laut Mühle entspricht es etwa unserer Type 812, ist mit einem W-Wert von 280/300 backstark und ausdrücklich für lange Teigführungen gedacht. Wie alle Naturmehle der Drax Mühle kommt es ohne zugesetzte Malze oder Enzyme aus. Mit 12,9 g Eiweiß und 4,9 g Ballaststoffen pro 100 g liegt es zwischen hellem Mehl und Vollkornmehl. Im Vergleich zu französischen T80-Mehlen nimmt es nach meinem Eindruck etwas weniger Wasser auf. Mit einer Schüttung von 72 Prozent plus etwas Wasser zum Nachschütten liegt man genau richtig.

Nur Poolish als Triebmittel

Im Hauptteig gibt es keine zusätzliche Hefe. Den Trieb liefert allein ein Poolish aus 35 Prozent der Mehlmenge, angesetzt mit einem halben Gramm Frischhefe. Der flüssige Vorteig reift 12 bis 14 Stunden und bringt eine milde, leicht nussige Note und eine offene Krume. Dafür braucht der Hauptteig etwas Geduld: Die Stockgare dauerte bei mir 3,5 Stunden.

Inaktives Malz für Kruste und Geschmack

Zusätzlich kommen 2 Prozent inaktives Gerstenmalzextrakt in den Teig. Es gibt der Hefe Futter, rundet den Geschmack ab und sorgt für die kräftig gebräunte, knusprige Kruste. Wer es etwas dezenter mag, nimmt 1,5 Prozent.

Tipps für das Gelingen

  • Den Poolish rechtzeitig verarbeiten: Er ist reif, wenn die Oberfläche gewölbt und voller Blasen ist und gerade einzusinken beginnt. Da er das einzige Triebmittel ist, schwächt ein überreifer Poolish den ganzen Teig.
  • Das Wasser zum Nachschütten erst in der schnellen Knetphase und nur nach und nach zugeben, wenn es euer Teig zulässt.
  • Die Stockgare nicht nach der Uhr, sondern nach dem Teig beenden: Er sollte deutlich aufgegangen, luftig und blasig sein.
  • Durch das Malz bräunt die Kruste schnell. Wird sie zu dunkel, die Temperatur auf 230 °C senken und ein bis zwei Minuten länger backen.
  • Aus dem Teig lassen sich natürlich auch zwei Brote backen.
Nahaufnahme der großporigen, unregelmäßigen Krume eines Poolish-Baguettes
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Rustika-Brotstangen

Rustikale Brotstangen aus T80-Mehl, allein mit Poolish gelockert
Hauptteig + Formen18 Minuten
Zeitbedarf am Backtag6 Stunden 30 Minuten
Produkt: Baguette
Triebmittel: Hefeteig
Suchbegriff: Baguette, Poolish
Servings: 6 Brotstangen à ca. 300 g Teiglingsgewicht

Zutaten

Poolish

  • 350 g Weizenmehl T80 ich: T80 Rustika der Drax Mühle
  • 350 g Wasser 20 °C
  • 0,5 g Frischhefe etwa zwei erbsgroße Stücke

Autolyseteig

  • 340 g Wasser kalt
  • 650 g Weizenmehl T80 ich: T80 Rustika der Drax Mühle

Hauptteig

  • 700 g reifer Poolish
  • 22 g Salz
  • 20 g Malzextrakt inaktiv
  • 30 g Wasser nach Bedarf

Anleitungen

  • Die Zutaten für den Poolish gut verrühren und 12 bis 14 Stunden bei etwa 20 °C reifen lassen. Der Poolish ist vollreif, wenn seine Oberfläche gewölbt und voller Blasen ist und gerade beginnt, einzusinken.
  • Die Zutaten für den Autolyseteig grob vermischen und 45 Minuten quellen lassen.
  • Poolish, Salz und Malzextrakt zugeben und den Teig etwa 5 Minuten langsam und 4 bis 5 Minuten schneller auskneten. Das restliche Wasser in der schnellen Knetphase nach und nach einkneten, soweit der Teig es aufnimmt. Die Teigtemperatur sollte bei 24 bis 25 °C liegen.
  • Den Teig in einer Teigwanne etwa 3,5 Stunden reifen lassen. Nach 30 und 60 Minuten jeweils dehnen und falten.
  • Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 Teiglinge von etwa 300 g teilen. Die Teiglinge locker zu einem Zylinder aufrollen und 30 bis 40 Minuten entspannen lassen.
  • Die Brotstangen formen und mit dem Schluss oben in das Leinentuch legen.
  • 50 Minuten Stückgare. Den Ofen rechtzeitig auf 240 °C Heißluft vorheizen.
  • Die Brotstangen auf den Einschießer wenden und einschneiden. In den Ofen einschießen, schwaden und bei konstant 240 °C Heißluft 17 bis 18 Minuten abbacken.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Zwei Scheiben Sandwichbrot mit feiner, gleichmäßiger Krume

Flottes Sandwichbrot

Nach längerer Zeit poste ich hier mal wieder ein wirklich einfaches Rezept, mit dem ohne jeglichen Aufwand ein leckeres und fluffiges Sandwichbrot gebacken werden kann. Es wird bewusst auf Vorteige verzichtet, weil sich im Teig möglichst wenig Histamin bilden soll. Dank der geringen Hefemenge von nur 1 Prozent reift der Teig trotzdem lange genug, um spürbare Aromen zu entwickeln. Genaueres dazu später.

Zwei Scheiben Sandwichbrot mit feiner, gleichmäßiger Krume

Zuvor kann ich von einem „Kurz-Ausflug“ nach Österreich, genauer gesagt nach Vorarlberg, berichten, den ich mit meiner Frau zusammen vor einer Woche unternommen habe. Eingeladen hatte mich Stefan Bösch, den ich seit fast zehn Jahren kenne. Er ist Geschäftsführer von Lustenauer Senf. Für Bekannte und Mitarbeiterinnen habe ich dort einen kleinen privaten Backkurs gegeben. Auf dem Programm standen Klassiker wie Baguette, weiße Brötchen, Fladenbrot und Ruchbrot. Es war ein tolles Erlebnis und wie immer konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abends reichlich selbstgebackenes Brot mit nach Hause nehmen. Kleiner Tipp von mir: der Senf ist qualitativ spitze und wirklich einen Versuch wert.

Nach erfolgreichem Kurs sind wir noch zwei Tage geblieben, um etwas in der schon leicht herbstlich gestimmten Umgebung zu wandern. Neben der Rappenlochschlucht nahe Dornbirn haben wir eine Wanderung rund um den Staufen nahe Hohenems gemacht. Dabei gab es teils spektakuläre Naturschauspiele, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Das Sandwichbrot: einfach, mild und fluffig

Warum ohne Vorteig?

Lange Teigführungen, Vorteige und vor allem Sauerteige sorgen für viel Aroma. Dabei bilden Milchsäurebakterien aber auch biogene Amine wie Histamin. Wer unter einer Histaminintoleranz leidet, verträgt Brote aus direkt geführten Hefeteigen deshalb oft besser. Bei diesem Rezept kommen alle Zutaten in einem Schritt in die Knetschüssel. Damit das Brot trotzdem nicht fade schmeckt, verwende ich nur 1 Prozent Frischhefe: Der Teig braucht so insgesamt drei bis vier Stunden Gare und entwickelt in dieser Zeit ein angenehm mildes Aroma.

Was die Zutaten bewirken

Die Milch macht die Krume weich und feinporig und sorgt dank des Milchzuckers für eine schöne goldbraune Kruste. Die Butter hält das Brot länger saftig. Der Malzextrakt gibt der Hefe Futter, unterstützt die Bräunung und rundet den Geschmack ab. Mit 50 Prozent Weizenvollkornmehl bekommt das Sandwichbrot mehr Ballaststoffe und einen kräftigeren, leicht nussigen Geschmack, bleibt aber trotzdem schön locker.

Tipps für das Gelingen

  • Ich backe die beiden Brote in Kastenformen aus aluminiertem Stahlblech für etwa 1 kg Teig, Maße 23 × 11 × 9,5 cm (mehr dazu unter Mein Zubehör).
  • Ob das Brot durchgebacken ist, prüft man am einfachsten mit der Klopfprobe: Aus der Form gestürzt, sollte es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.
  • Die Brote direkt nach dem Backen aus der Form nehmen, sonst werden die Seiten beim Abkühlen durch Schwitzwasser sehr feucht.
  • Bitte möglichst erst anschneiden, wenn das Brot vollständig ausgekühlt ist. Vorher ist die Krume noch nicht ganz fest und wird beim Schneiden leicht klitschig.
  • In einer Brotdose oder einem Beutel bleibt das Sandwichbrot drei bis vier Tage frisch. In Scheiben eingefroren lässt es sich bei Bedarf direkt gefroren toasten.

Vegane Variante

Mit Hafermilch statt Milch und Margarine statt Butter wird das Brot vegan. Zum Süßen dann Malzextrakt, Melasse oder Dattelsirup verwenden, aber keinen Honig.

Doch nun zum „schnellen“ Rezept:

Zwei Scheiben Sandwichbrot mit feiner, gleichmäßiger Krume
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Flottes Sandwichbrot

Ein einfaches, direkt geführtes Rezept für fluffiges Sandwichbrot mit 50 % Weizenvollkornmehl
Hauptteig + Formen20 Minuten
Arbeitszeit gesamt4 Stunden 30 Minuten
Produkt: Brot, Sandwichbrot
Triebmittel: Hefeteig
Suchbegriff: Weizenvollkornmehl
Servings: 2 Brot-/e

Zutaten

  • 500 g Milch kalt, alternativ Hafermilch
  • 190 g Wasser kalt
  • 10 g Frischhefe
  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 500 g Weizenmehl 550
  • 22 g Salz
  • 20 g Malzextrakt Alternativ: Honig, Melasse, Dattelsirup
  • 20 g Butter alternativ: Margarine

Anleitungen

  • Die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in den Kneter geben und bei langsamer Knetgeschwindigkeit etwa 10 bis 15 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig in der Knetschüssel 90 bis 120 Minuten reifen lassen. Er sollte sein Volumen verdoppeln.
  • Auf die Arbeitsfläche geben und in zwei Teigstücke von etwa 880 g teilen.
  • Die Teigstücke erst rundwirken, dann straff langwirken und mit dem Schluss nach unten in die Backform geben.
  • Bei Raumtemperatur weitere 90 bis 120 Minuten aufgehen lassen. Der Teigling sollte danach die Form ausfüllen und seine Kuppel 1–2 cm über den Rand hinausragen. Den Ofen rechtzeitig auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Teigoberfläche mit Wasser besprühen und die Formen einschießen. Gut schwaden.
  • Die Brote abfallend auf 190 °C insgesamt 45 Minuten backen.
  • Nach dem Backen mit Wasser absprühen und auskühlen lassen.
Selbstgebackenes Sandwichbrot aus der Kastenform mit goldbrauner Kruste
Angeschnittenes Sportler-Weizenbrot mit Biga – lockere Krume trotz hohem Eiweißgehalt

Sportler-Weizenbrot (Eiweissbrot)

Nach einer kleinen Pause, die familiären Aktivitäten und der beginnenden Herbst- und Wintersaison in der Praxis geschuldet war, melde ich mich wieder mit einem richtigen Hammer-Rezept. Beziehungsweise sogar zwei Hammer-Rezepten, bei denen es sich um die Erhöhung des Proteingehaltes ausschließlich mit Hilfe natürlicher Rohstoffe dreht. Das soll zum einen dazu führen, dass sportliche Menschen mit diesen Broten ihren Eiweißbedarf besser decken können, und zum anderen, dass sich der Kohlenhydratgehalt der Brote gleichzeitig verringert. Das wiederum hilft Menschen mit Zuckerkrankheit, nicht so hohe Blutzuckerspiegel nach dem Genuss zu bekommen.

Wer mein Buch „Gesund mit Brot“ aus dem Jahr 2024 kennt, weiß, dass ich mich des Themas schon früher angenommen habe. Das geringe Interesse der Community und der Öffentlichkeit an diesem Buch hat mir die Freude etwas verleidet, das Thema intensiv weiter zu bearbeiten. Nun ergab sich, angeregt durch Michaela Emunds vom Brot-Kongress-Kanal, die Gelegenheit, das Thema noch mal anzugehen.

Mehr Eiweiß im Brot – ganz ohne künstliche Zusätze

In den Buchrezepten habe ich vor allem mit Leguminosen, also Hülsenfrüchten, und Quark gearbeitet, um einen höheren Proteingehalt im Brot zu erlangen. Gearbeitet habe ich mit Ackerbohnenmehl, welches aber über den normalen Handel kaum zu bekommen ist. Analog zum Linsenschrotbrot kam ich auf die Idee, einfach mit fertig eingeweckten Bohnen aus dem Supermarkt im Teig zu arbeiten. Das funktionierte so wunderbar, dass sich im Hobbybereich die Bestellung von Bohnenmehlen erübrigt.

Die beiden Rezeptvarianten führen logischerweise zu unterschiedlichen optischen und geschmacklichen Ergebnissen. Während die Biga-Variante ein deutlich lockereres Brot und größeres Volumen ergibt und auch zu einem milderen Geschmack führt, erreicht ihr mit der Sauerteigvariante einen noch besseren glykämischen Index (das ist für die Diabetiker von Vorteil) und ein kräftigeres Aroma. Beide Rezepte enthalten rechnerisch etwa 20 g Protein auf 100 g Trockenmasse und sind damit nahe an den offiziellen Kriterien eines „Eiweißbrotes“, und das ohne Verwendung von künstlichen Protein-Zusätzen.

Und natürlich gab mir Michaela freundlicherweise die Gelegenheit, mit ihr zusammen dieses Brotrezept in der Sauerteigvariante zuzubereiten und im Video festzuhalten.

Fangen wir mit der technisch etwas einfacheren Biga-Variante an.

Rezept 1: Sportler-Weizenbrot mit Biga

Zwei gebackene Sportler-Weizenbrote mit Biga
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Sportler-Weizenbrot

Ein eiweißreiches Weizenvollkornbrot mit Quark, Bohnen und Saaten – mit Biga
Hauptteig + Formen1 Stunde
Zeitbedarf am Backtag4 Stunden 30 Minuten
Produkt: Brot
Triebmittel: Hefeteig
Suchbegriff: Biga, Bohnen, Eiweißbrot, Proteinbrot, Saaten, Weizenmischbrot, Weizenvollkornmehl
Servings: 2 Brote à ca. 980 g Teiglingsgewicht
Calories: 246kcal

Zutaten

Biga

  • 90 g Wasser
  • 160 g Weizenvollkornmehl
  • 1 g Frischhefe

Saaten-Quellstück

  • 60 g Kürbiskerne
  • 60 g Hanfsamen geschält
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 60 g Wasser

Hauptteig

  • 180 g Wasser kalt
  • 450 g Magerquark kalt
  • Reifer Biga
  • 250 g weiße Bohnen oder Ackerbohnen abgetropft
  • 270 g Weizenvollkornmehl
  • 350 g Weizenmehl 550
  • 20 g Salz
  • 10 g Dattelsirup alternativ: Honig, Rohrzucker oder weglassen
  • 7 g Frischhefe

Anleitungen

  • Die Zutaten für den Biga mischen, von Hand verkneten und 12 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt reifen lassen.
  • Zuerst die Saaten für das Quellstück in einer Pfanne oder einem Topf rösten, dann mit dem Wasser übergießen und abkühlen lassen.
  • Die Hauptteigzutaten in der Maschine gut verkneten. Sollte der Teig zu fest sein, können noch portionsweise 20 bis 40 g Wasser zugefügt werden.
  • Sobald der Teig ausgeknetet ist, das Saatenquellstück mit eventuell nicht aufgesogenen Wasserresten zugeben und in den Teig einkneten.
  • Den Teig 1,5 Stunden in einer Teigwanne ruhen lassen. Dabei einmal dehnen und falten.
  • Den gut aufgegangenen Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Teile von etwa 980 g teilen. Die beiden Teiglinge rund vorformen und 15 bis 20 Minuten ruhen lassen.
  • Lang formen und mit dem Schluss oben in zwei bemehlte Gärkörbchen legen. Die Gärkörbchen abdecken. Die Reifezeit beträgt bei Raumtemperatur 70 bis 80 Minuten.
  • Den Ofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Brote auf den Einschießer wenden und länglich einschneiden. Einschießen und gut schwaden.
  • Die Temperatur auf 210 °C reduzieren und die Brote 60 Minuten abbacken.

Nährwerte

Schätzwerte pro: 100g | Energie: 246kcal | Fett: 5,8g | davon gesättigte Fettsäuren: 0,7g | Kohlenhydrate: 38,1g | davon Zucker: 1,8g | Ballaststoffe: 4,4g | Eiweiß: 12,2g | Salz: 1,2g
Angeschnittenes Sportler-Weizenbrot mit Biga – lockere Krume trotz hohem Eiweißgehalt
Locker luftiges Weizenbrot trotz des ca. 20-prozentigen Proteingehaltes.

Rezept 2: Sportler-Weizenbrot mit Sauerteig

Sportler-Weizenbrot mit Roggensauerteig, kräftig ausgebacken
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Sportler-Weizenbrot (Sauerteigvariante)

Ein eiweißreiches Weizenvollkornbrot mit Quark, Bohnen und Saaten – mit Roggensauerteig
Hauptteig + Formen1 Stunde
Zeitbedarf am Backtag4 Stunden 30 Minuten
Produkt: Brot
Triebmittel: Roggensauerteig
Suchbegriff: Bohnen, Eiweißbrot, Proteinbrot, Roggensauerteig, Saaten, Weizenmischbrot, Weizenvollkornmehl
Servings: 2 Brote à ca. 980 g Teiglingsgewicht
Calories: 247kcal

Zutaten

Sauerteig

Saaten-Quellstück

  • 60 g Kürbiskerne
  • 60 g Hanfsamen geschält
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 60 g Wasser

Hauptteig

  • 120 g Wasser kalt
  • 450 g Magerquark kalt
  • Reifer Sauerteig
  • 250 g weiße Bohnen oder Ackerbohnen abgetropft
  • 270 g Weizenvollkornmehl
  • 350 g Weizenmehl 550
  • 20 g Salz
  • 10 g Dattelsirup alternativ: Honig, Rohrzucker oder weglassen
  • 7 g Frischhefe

Anleitungen

  • Die Zutaten für den Sauerteig gut mischen und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • Zuerst die Saaten für das Quellstück in einer Pfanne oder einem Topf rösten, dann mit dem Wasser übergießen und abkühlen lassen.
  • Die Hauptteigzutaten in der Maschine gut verkneten. Sollte der Teig zu fest sein, können noch portionsweise 20 bis 40 g Wasser zugefügt werden.
  • Sobald der Teig ausgeknetet ist, das Saatenquellstück mit eventuell nicht aufgesogenen Wasserresten zugeben und in den Teig einkneten.
  • Den Teig 1,5 Stunden in einer Teigwanne ruhen lassen. Dabei einmal dehnen und falten.
  • Den gut aufgegangenen Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Teile von etwa 980 g teilen. Die beiden Teiglinge rund vorformen und 15 bis 20 Minuten ruhen lassen.
  • Lang formen und mit dem Schluss oben in zwei bemehlte Gärkörbchen legen. Die Gärkörbchen abdecken. Die Reifezeit beträgt bei Raumtemperatur 70 bis 80 Minuten.
  • Den Ofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Brote auf den Einschießer wenden und länglich einschneiden. Einschießen und gut schwaden.
  • Die Temperatur auf 210 °C reduzieren und die Brote 60 Minuten abbacken.

Nährwerte

Schätzwerte pro: 100g | Energie: 247kcal | Fett: 5,8g | davon gesättigte Fettsäuren: 0,7g | Kohlenhydrate: 38,1g | davon Zucker: 1,8g | Ballaststoffe: 4,4g | Eiweiß: 12g | Salz: 1,2g
Weizensauerteigbrot mit hohem Eiweißgehalt.
Etwas dichtere Krume aber dafür voller Aroma.