Kategoriearchiv: Brötchenrezepte

Ballaststoff-Brötchen

Das heutige Rezept habe ich vor einigen Wochen schon gebastelt. Ziel war es, in ein gutes und erprobtes Rezept, nämlich der „Weißen Brötchen“, die ich vor genau 6 Jahren gepostet hatte, mehr Ballaststoffe einzubauen ohne zu viel am Ergebnis zu ändern. Rene hat ja vor einiger Zeit die Idee wieder aufgegriffen, ein Vollkornbrot aus einzelnen Mahlfraktionen (Mehl und Kleie) wieder zusammenzubauen. Das bietet den Vorteil, dass ein sicher gut backfähiges Mehl mit Ballaststoffen so angereichert werden kann, dass die gewünschte fluffige Krume deutlich wahrscheinlicher wird als mit womöglich sogar selbst gemahlenem Vollkornmehl.

Im Profibereich wird das seit sehr langem schon so praktiziert. Rein aus der Sicht des gesundheitlichen Nutzens hat das zwar kleinere Nachteile. So fehlt zum Beispiel der Keimling und damit ein Teil des Korns, der wertvolle Nährstoffe enthält. Aber grundsätzlich ist der höhere Ballaststoffgehalt durch die Kleie für den Körper von großen Vorteilen. Insbesondere das Darm-Mikrobiom, also die Vielzahl an Bakterien die den Dickdarm bevölkern und dort mit unserem Körper in Symbiose leben, profitiert von einer guten Ballaststoffzufuhr. So können diese Brötchen einen Beitrag zu einer gesünderen Ernährung leisten, ohne auf optischen und haptischen Genuss zu verzichten.

Die Kleie verquelle ich praktischerweise im Vorteig mit. Sie binden sehr viel Flüssigkeit und machen damit auch die Brötchen saftiger, was ein weiterer Vorteil ist.

Fluffige ballaststoffreichere Weizenbrötchen mit sichtbaren Süßbläschen

Die auf den Bildern zu sehenen Brötchen wurden nach einer 12-stündigen kalten Übernachtgare direkt gebacken. Das führt in Kombination mit gutem Schwaden zu den sichtbaren „Süßbläschen“ auf der Oberfläche der Brötchen. Sie entstehen, wenn auf den noch sehr kalten Teiglingen die Schwadenfeuchtigkeit schlagartig kondensiert und beim weiteren Backen blasenartig aufwirft. Deshalb betrachte ich sie persönlich als Qualitätsmerkmal, da sie auf eine lange kalte Gare hinweisen. Zudem machen sie die Kruste der Brötchen noch knuspriger.

Im Profibereich werden sie allerdings von den Meisten als „Backfehler“ betrachtet – das durfte ich mir vor einigen Wochen, als ich Bilder des Rezeptes in Sozialen Medien gepostet habe, wieder einmal von Bäckern anhören.

Mir hat immer noch niemand schlüssig erklären können, wieso diese Bläschen als Backfehler klassifiziert wurden und was daran optisch stört. Ich sehe in Backshops und Bäckerei-Filialstellen oft, dass Mitarbeiter die kalt gereiften Brötchen vor dem Backen erst akklimatisieren lassen – wahrscheinlich ein wichtiger Schritt zur Verhinderung dieser Süßbläschen. Ein anderer Schritt ist eine perfekte Schwadengabe.

Meine Vermutung ist dass das nur funktioniert, weil die Brötchen mit gärstabilisierenden Backmitteln versetzt sind, die zum einen eine große Toleranz in den Reifezeiten garantieren und zum anderen durch Emulgatoren und Enzyme ein fluffiges großvolumiges Aufgehen im Ofen trotz nicht perfekten Reifezeitpunkts sicherstellen. Ohne die Backmittel wäre es ein diffiziles Unterfangen, die kalte Gare so zu steuern dass das Ergebnis ohne Süßbläschen wirklich passt. Es trägt den Keim häufigen Scheiterns in sich. Und das kann / will sich im Profibereich niemand leisten.

Süßbläschen en masse 😉

Deswegen trage ich als Hobby-ist die Süßbläschen mit Stolz vor mir her egal was Profis darüber denken. Zeigt es doch an dass die Brötchen kalt gereift und damit sehr wahrscheinlich wohlschmeckender als direkt geführte Brötchen sind. Ich möchte das übrigens nicht als Bäcker-Bashing verstanden wissen. Lediglich die Zusammenhänge wollte ich einmal aufzeigen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Ballaststoff-Brötchen

Fluffige Brötchen mit erhöhten Ballaststoffanteil
Zubereitung Vorteig10 Minuten
Hauptteig + Formen30 Minuten
Reifezeit (Hauptteig)14 Stunden
Arbeitszeit gesamt40 Minuten
Produkt: Brötchen
Triebmittel: Hefeteig
Suchbegriff: Backmolle, Ballaststoff, Kleie, Schnittbrötchen
Servings: 18 Brötchen
Calories: 237kcal

Zutaten

Vorteig

  • 135 g Weizenmehl 550
  • 90 g Weizenkleie
  • 310 g Wasser
  • 0,3 g Frischhefe (kleines erbsgroßes Stück)

Hauptteig

  • 535 g Vorteig
  • 210 g Milch
  • 180 g Wasser
  • 670 g Weizenmehl 550
  • 18 g Olivenöl
  • 9 g Honig alternativ: Dattelsirup, Ahornsirup
  • 20 g Salz
  • 8 g Frischhefe

Anleitungen

  • Für den Vorteig alle Zutaten gut verrühren und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • Für den Hauptteig alle Zutaten (erst die flüssigen, dann die festen Zutaten) in den Kneter geben. Den Teig so lange erst langsam, dann schneller kneten bis er sich von der Schüssel löst, glatt ist und seidig glänzt.
  • 60 Minuten ruhen lassen.
  • Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 18 Teigstücke von je etwa 90 g teilen. 
  • Die Teigstücke rund schleifen und 10 Minuten ruhen lassen.
  • Die Teigstücke wenden und mit der Handkante eine längliche Vertiefung in den runden Teigling drücken. Zu einem länglichen Teigling zusammenfalten, den Schluss zudrücken und den Teigling mit der flachen Hand länglich rollen.
  • Gegebenenfalls die Teigoberfläche auf einem feuchten Tuch befeuchten und in Saaten je nach Lust und Laune wälzen.
  • Mit dem Schluss oben in ein Bäckerleinentuch legen, das auf einem Backblech ausgebreitet ist. Zwischen den Reihen das Tuch etwas hochziehen (s. Foto). Wenn alle Brötchen im Tuch liegen, die Enden des Tuchs über die Brötchen klappen und das Blech in eine große Kunststofftüte befördern.
  • Das Blech in den Kühlschrank bei 5 °C stellen und dort 10 bis 16 Stunden die Teiglinge reifen lassen.
  • Den Ofen auf 240 °C (Heißluft) vorheizen. Die Brötchen aus dem Kühlschrank holen, auf einen Einschießer oder ein Lochblech wenden. Mit Wasser besprühen und länglich einschneiden.
  • In den Ofen einschießen und gut schwaden. Bei 240 °C konstant vollbraun ausbacken (ca. 17-18 Minuten Backzeit).

Nährwerte

Schätzwerte pro: 100g | Energie: 237kcal | Fett: 2,5g | davon gesättigte Fettsäuren: 0,6g | Kohlenhydrate: 47,6g | davon Zucker: 1,4g | Ballaststoffe: 4,2g | Eiweiß: 7,2g | Salz: 1,4g
Der reife Vorteig mit den Kleien

Simit

Schon ist mein Urlaub wieder herum. Wir haben uns zwei Wochen Auszeit Zuhause gegönnt, und wie das immer so ist gab es dennoch viel zu tun. Trotzdem ist das Faulenzen nicht zu kurz gekommen. Unter anderem konnte ich mal ohne Stress und Zeitdruck backen und neue Rezepte testen.

Von einem dieser Rezepte könnt ihr nun auch profitieren. Bei Simit handelt es sich um leichtsüße Sesamkringel, die eine beliebte türkische Leckerei sind. Ähnlich wie Bagel sind sie ringförmige „Brötchen“, die möglichst frisch aus der Bäckerei geholt und zum Frühstück verspeist werden. Bei meinem Rezept habe ich mir Anregungen bei Marcel Paa geholt, dessen Simit einfach köstlich aussehen.

Wollig leicht süßliche Krume

Wir haben die in der Vergangenheit immer mal wieder gekauft, wenn wir einen Tagesausflug in die Niederlande zum „Bazaar“ unternommen haben. Für uns sind das zwar 2 1/2 Stunden Autofahrt, aber die Stimmung dort und die angebotenen Spezialitäten sind die Reise mehr als wert. Ich kann Euch das nur empfehlen wenn ihr mal in der Nähe von Amsterdam seid. Ihr taucht ein in echtes orientalisches Flair, könnt feilschen wie die Weltmeister und überall die Spezialitäten probieren. Ein eindrückliches Erlebnis.

Nochmal zurück zum Urlaub. Gleich zu Anfang hatten wir das Vergnügen, meinen neuen Wagen in der Autostadt in Wolfsburg abzuholen. Ich bin nun auch elektromobil geworden und bisher macht mir das richtig Freude. Um den Wagen einzufahren und auch mal die Langstreckentauglichkeit zu testen waren wir dann ein paar Tage an einem meiner Sehnsuchtsorte – der südlichen Weinstraße. Das Wetter war so lala aber wir konnten trotzdem die wundervolle Landschaft mit ihren Herbstfarben und die lokalen Spezialitäten genießen.

Bezüglich des Simit Rezeptes habe ich noch ein paar Ratschläge. Wenn Euer Teig zu „bockig“ ist und sich nicht lang genug ausrollen lässt, könnt ihr ihn noch länger ruhen lassen. Alternativ können auch 180 g des Weizenmehls im Hauptteig gegen Dinkelmehl 630 ausgetauscht werden – dann wird der Teig elastischer. Traubenmelasse ist in deutschen Supermärkten nicht zu bekommen, steht aber in fast jedem türkischen / orientalischen Geschäft und heißt dort „Pekmez“. Falls ein solches für Euch nicht erreichbar ist könnt ihr stattdessen auch Zuckerrübensirup nehmen.

Edit 07.12.2025: Beim Brot-Kongress ist ein Video erschienen, in dem ich die Herstellung der Simit von A bis Z mit Michaela Emundts zusammen zeige:

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Simit

Ein alltagstaugliches Rezept für die türkische Leckerei
Zubereitungszeit Backtag2 Stunden 30 Minuten
Produkt: Brötchen
Triebmittel: Hefeteig
Suchbegriff: Sesamkringel, Simit, Traubenmelasse
Servings: 16 Simit
Calories: 273kcal

Zutaten

Sauerteig

  • 80 g Weizenvollkornmehl
  • 80 g Wasser handwarm
  • 4 g Sauerteiganstellgut

Hauptteig

  • 230 g Milch
  • 230 g Wasser
  • 735 g Weizenmehl 550
  • 25 g Traubenmelasse (Pekmez) alternativ: Zuckerrübensirup
  • 16 g Salz
  • 45 g Butter
  • 10 g Hefe

Melasselösung

  • 100 g Traubenmelasse (Pekmez)
  • 130 g Wasser kalt

Anleitungen

  • Die Sauerteigzutaten gut vermischen und 10 bis 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • Die Hauptteigzutaten in die Knetschüssel geben, den Sauerteig zufügen und dann bei langsamer Knetgeschwindigkeit zu einem glatten Teig kneten, der sich von der Schüssel löst. Er sollte eine Konsistenz wie ein normaler Brötchenteig haben.
  • Den Teig 45 bis 60 Minuten ruhen lassen.
  • Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen und in 16 Teiglinge von etwa 90 g teilen.
  • Die Teiglinge zu Zylindern aufrollen und 10 bis 20 Minuten ruhen lassen.
  • Dann die Zylinder zu straffen, mindestens 60 cm langen dünnen Strängen ausrollen.
  • Die Stränge zu einer Schlaufe legen und die beiden Enden jeweils dreimal straff um die Schlaufe wickeln so dass ein Kringel entsteht. Die Enden sollten unter dem Teigling mit den Fingern zusammengezwickt werden. Die Teiglinge nun erneut 10 bis 20 Minuten ruhen lassen. (Siehe Bilder)
  • Zwei Schüsseln bereit stellen. In einer der Schüsseln die Melasselösung herstellen – gut durchrühren damit sich die Melasse im Wasser auflöst. In die zweite Schüssel reichlich Sesam geben.
  • Mit beiden Händen nacheinander die Kringel mit beiden Seiten erst in die Melasselösung tauchen und dann im Sesam wälzen. Die Kringel müssen rundherum mit Sesam bedeckt sein.
  • Die Kringel nun auf Backpapier oder Backfolien legen und mit den Fingern noch etwas in Form bringen, damit sie schön rund werden.
  • Die Teiglinge nun abdecken und 60 bis 75 Minuten aufgehen lassen. Den Ofen derweil auf 220 bis 230 °C vorheizen (Heißluft/Umluft).
  • Die Teiglinge einschießen und gut schwaden.
  • Insgesamt 16 bis 19 Minuten goldbraun abbacken. Zuletzt auf Sicht backen, da die Sesamkörner schnell zu dunkel werden können und dann bitter schmecken.
  • Nach dem Backen mit Wasser besprühen. Warm schmecken sie am besten!

Nährwerte

Schätzwerte pro: 100g | Energie: 273kcal | Fett: 4,2g | davon gesättigte Fettsäuren: 2,3g | Kohlenhydrate: 50,9g | davon Zucker: 2,5g | Ballaststoffe: 2,3g | Eiweiß: 7,5g | Salz: 1,2g

Bagels

Trotz hehrem Vorhaben sind schon wieder Monate vergangen seit meinem letzen Blogbeitrag. Ich will es nicht beschönigen. Die Luft ist bei mir ziemlich raus was stundenlange Beschäftigung mit dem Hobby in der wenigen Freizeit, die mir noch bleibt, angeht. Zu den (beruflichen) Gründen habe ich ja schon Stellung genommen. Es sieht leider nicht gut aus für all diejenigen, die in diesem Land noch dem-/r Beruf/-ung „Hausarzt“ nachgehen. Das Gesundheitssystem ist noch viel kaputter als die meisten glauben.

Seit 15 Jahren backe ich unser Brot selbst. Das ist inzwischen ein beträchtlicher Teil meiner bisherigen Lebenszeit. Das hat aber auch zur Folge, dass eben dieses Leben weiter vorangeschritten ist. Die Töchter wurden erwachsen, eine zog bereits aus, und die beiden anderen haben als End-Teenies anderes zu tun als massig Brot zu essen. Die beste Ehefrau von allen hat Unverträglichkeiten entwickelt, die Brotgenuss nur in Ausnahmen erlauben. Bleibe also nur noch ich der noch regelmäßig Brot isst. Kurzum – im Hause Brotdoc wird erheblich weniger Brot benötigt als noch vor 4 bis 5 Jahren. Mit der Folge dass ich nicht mehr so viel backen kann, weil die Gefrierschränke schon voll sind.

Ich weiß naturgemäß noch nicht wie das Ganze weitergeht. Habe noch massig Spaß am Brotbacken und werde das Hobby auch weiter betreiben so lange es mir möglich ist. Es wird aber seltener Postings hier im Blog geben. Ich habe einfach nicht mehr die Freizeitmenge um es mit der Schlagzahl all jener aufzunehmen, die sich im „Breadfluencing“ professionalisiert haben und denen teilweise Agenturen oder Mitarbeiterteams zur Seite stehen. Bitte seht es mir nach. Das Hausarztdasein bringt nun einmal mit sich erkennen zu können, wenn man ein paar Gänge zurückschalten muss.

Der Sommer war sehr schön. Wir waren an der Schlei / Ostsee worüber ich sicher noch berichten werde. Neu-Bewohner des Hauses Brotdoc sind seit Juni die beiden Katzengeschwister Millie und Cosmo, die wir bei der Gassirunde mit unserem Hund an einem nahen Bauernhof fanden, wo sie von ihrer Mutter verlassen von netten Menschen versorgt wurden. Wir haben sie kurzerhand adoptiert.

Unsere Heimatstadt bietet landschaftlich viel Abwechselung. Neben den beiden Stauseen und ausgedehnten Wäldern hat sich südöstlich der Stadt eine einzigartige Kulturlandschaft erhalten. Die Westruper Heide. Eigentlich ein Produkt der Abholzung der heimischen Wälder im 19. Jahrhundert und der sandigen Böden Halterns, ist sie heute Publikumsmagnet und ein wunderbarer Erholungsort. Wir haben schon viele schöne Spaziergänge dort erlebt.

Zurück zum Brot. Seit einiger Zeit steht der Teenie-Zeitgeist auf Bagels – wenn denn schon mal Brot gegessen wird… Bagels sind ein auf jüdischer Tradition fußendes Kleingebäck, das vor allem in den USA beliebt ist. Die beim örtlichen Edeka verfügbaren „Industrie-Bagels“ haben mir persönlich weder geschmeckt, noch war mir bei der Zutatenliste wohl. Daher wurde es Zeit, endlich ein eigenes Rezept zu basteln. Ich habe mir einige Wochen(enden) dafür Zeit gelassen. Heute waren sie dann perfekt.

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Bagels

Mein erstes Rezept für Bagels
Kalte Stückgare14 Stunden
Produkt: Brötchen
Triebmittel: Amerikanisch
Suchbegriff: Bagel, Buns
Servings: 13 Bagels
Calories: 259kcal

Zutaten

  • 525 g Wasser kalt
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 700 g Weizenmehl 550
  • 7 g Frischhefe
  • 18 g Salz
  • 20 g Gerstenmalzextrakt inaktiv
  • 20 g Butter

Natron-Honig-Lösung

  • 4 L Wasser
  • 60 g Honig
  • 60 g Natronpulver Kaisernatron oder Naturnatron

Anleitungen

  • Die Zutaten vollständig in die Knetschüssel geben. Bei langsamer Knetgeschwindigkeit etwa 12 bis 14 Minuten gut verkneten bis ein glatter fester Teig entstanden ist.
  • Den Teig in der Knetschüssel oder in einem Teigbehälter 90 Minuten abgedeckt reifen lassen.
  • Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche auskippen und 13 Teiglinge von ca. 105 bis 110 g abstechen. Die Teiglinge rundschleifen und 10 Minuten mit Schluss unten entspannen lassen.
  • Den Teigling in die Hand nehmen und mit Daumen und Mittelfinger genau in die Mitte ein Loch drücken. Dann mit beiden Zeigefingern den Teigling in der Luft rollend zu einem Ring erweitern. Ein Video davon könnt ihr Euch bei meinem Doughnut-Rezept ansehen.
  • Die Teiglinge mit Schluss unten auf ein Leinentuch legen, welches vorher auf einem Backblech platziert wurde. Abdecken und das Backblech in eine 60 L Kunststofftüte legen. Bei 5 °C im Kühlschrank 12 bis 16 Stunden reifen lassen.
  • Am Backtag den Ofen auf 230 °C Heißluft vorheizen. Dann die Natron-Honig-Lösung herstellen. Hierzu Honig und Natronpulver in einem großen Topf zum Wasser geben und rührend bis zum Köcheln erhitzen.
  • Die Teiglinge aus dem Kühlschrank holen und nach und nach in die köchelnde Lösung geben. Dort etwa 30-60 Sekunden überbrühen – entweder soufflierend oder einmalig wendend.
  • Mit dem Schluss nach unten auf eine Backfolie legen und je nach Wunsch mit Saaten bestreuen.
  • In den Ofen einschießen und schwaden. Bei konstant 230 °C etwa 13 bis 16 Minuten goldbraun abbacken. Nicht zu lange backen, damit die Teiglinge nicht zu dunkel werden.
  • Nach dem Backen mit Wasser besprühen.

Nährwerte

Schätzwerte pro: 100g | Energie: 259kcal | Fett: 2,2g | davon gesättigte Fettsäuren: 1g | Kohlenhydrate: 52g | davon Zucker: 0,2g | Ballaststoffe: 2,9g | Eiweiß: 7,5g | Salz: 1,4g