Saftkorn-Brot

Auf der Basis des gelingsicheren und schon unzählige Male gebackenen Kommissbrotes entstand dieses Rezept für ein reines Roggenbrot mit Leinsaat und Sonnenblumenkernen. Durch Verwendung eines Monheimer Salzsauerteigs ist die Säure der Krume nicht so prägnant. Ehrlich gesagt habe ich selten so ein ausgewogenes Roggen-Saatenbrot gegessen. Das Brot ist bei mir ohne Zusatz von Hefe gegart. Trotzdem ist es wie das Kommissbrot hervorragend gelockert. Das Rezept ist aufgrund seiner Einfachheit in jedem Fall für Beginner empfohlen, die es mal mit einem reinen Sauerteigbrot versuchen wollen.

Leinsaat

Monheimer Salzsauerteig TA 180:
360 g Roggenvollkornmehl
288 g Wasser (30°)
36 g Roggen-Anstellgut
3 g Salz
Gut vermischen und bei 28-30° beginnend und auf Raumtemperatur abfallend für 12 Stunden reifen lassen.

Saaten-Brühstück:
75 g Leinsamen-Schrot
75 g Sonnenblumenkerne
150 g Wasser (heiß)
Die Sonnenblumenkerne langsam rösten, bis sie hellbraun sind. Mit dem Leinsamen-Schrot mischen und mit dem heißen Wasser übergießen. 12 Stunden im Kühlschrank quellen lassen.

Hauptteig TA 180:
Sauerteig
Brühstück
440 g Roggenmehl 1150
402 g Wasser (30°)
18 g Salz
54 g Rübenkrautsirup Zuckerrübensirup

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Kneter für 6-8 Minuten gut vermischen, bis der Teig eine pastöse, elastische Struktur hat. Das geht meiner Erfahrung nach am schnellsten und einfachsten mit einem Handrührgerät, da normale Knethaken den Teig immer gegen den Rand der Schüssel drücken und dann nicht richtig vermischen.
Der Teig ist recht weich, läßt sich wie beim Kommissbrot aber feucht sehr gut aus der Schüssel in die gefette Form geben. Dort wird der Teig mit dem feuchen Schaber schön glatt gestrichen und mit Leinsaat bestreut.
Die 1,5 kg Form ist mit der Teigmenge zu 2/3 gefüllt. Nun läßt man das Brot mindestens 2,5 – 3 Stunden an einem nicht zu kalten Ort gehen. Die optimale Gare ist erreicht, wenn das Brot etwas höher gegangen ist, als der Rand der Form. Dann sollte es rein in den auf 250° vorgeheizten Ofen, wo es ohne Schwaden dann auf 210° fallend für insgesamt 70 Minuten bei Ober-/Unterhitze gebacken wird.

Leinsaat2

Krume

54 Gedanken zu „Saftkorn-Brot

  1. beetroot

    Hallo Brotdoc,
    das Rezept sieht super aus. Eine Frage: Was bewirkt das Salz im Sauerteig? Kann ich von dem gesalzenen ST dann wieder mein Anstellgut abnehmen?
    Viele Grüße
    beetroot

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hallo Beetroot,

      es führt zu zwei Dingen: der Sauerteig wird nicht ganz so sauer und die enzymatische Aktivität des Sauerteigs nimmt ab.
      Im Endergebnis wird das Brot milder und die Wahrscheinlichkeit sinkt, daß Du Krumenrisse im Brot bekommst.
      Deine zweite Frage kann ich nicht beantworten, denn ich führe mein Anstellgut getrennt vom Sauerteig. Deshalb habe ich keine Erfahrungen damit, Monheimer Salzsauerteig dauerhaft zu führen.
      Grüße,
      Björn

      Antwort
      1. brotdoc Autor

        Anstellgut ist salzloser Sauerteig, das ist richtig. In diesem Fall wird ein spezieller Sauerteig verwendet, ein Monheimer Salzsauer. Aus diesem macht man üblicherweise kein Anstellgut.

  2. Konstantin

    Hallo, das Brot hört/sieht sich toll an!
    Was sind denn die Maße deiner Kastenform,
    auf meiner steht leider nicht das Gewicht!
    Und sticht der Zuckerrübensirup nicht ziemlich stark hervor? Könnte ich stattdessen auch Gerstenmalzextrakt verwenden?
    Lässt du das Brot 24h stehen bevor du es anschneidest?
    Ich hoffe, das waren nicht zu viele Fragen!

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hallo Konstantin,
      ich habe folgende Kastenform:
      http://www.teetraeume.de/Back-Formen/Blauglanz-und-Antihaft/Brot-Back-Form-mit-Deckel-1.5kg-Blauglanz?source=2&refertype=1&referid=27
      Die Maße sind 10 x 12 x 29 cm, laut Händler für 1500 g Teiglingseinwaage. Bei Roggenbroten versuche ich immer mit einer Teiglingseinwaage von 1700 – 1800 g in diesen Formen zu arbeiten, da die Brote recht kompakt sind. Bei nur 1500 g würden die Brote eine zu flache Form bekommen.
      Den Zuckerrübensirup schmeckt man kaum heraus, er mildert sehr schön die Säure des Sauerteigs und gibt einen aparten Geschmack.
      Gerstenmalzextrakt würde ich weniger nehmen.
      Mit dem Anschneiden sollte man mindestens 12-24 Stunden warten, dann geht es leichter.
      Grüße,
      Björn

      Antwort
      1. Konstantin

        Habe das Brot heute morgen angeschnitten!
        Ich bin absolut begeistert!!!
        Nach diesem Brot habe ich sooo lange gesucht!
        Genialer Geschmack, super einfach und ohne Hefezusatz!
        Ich habe die Kastenform allerdings nicht eingefettet, sondern mit Backpapier
        ausgelegt. Ist zwar ein bisschen mehr Arbeit, aber so entsteht rundherum eine schöne Kruste!
        Kann man das Brot gut einfrieren, ohne dass es zu stark an Geschmack verliert?
        Nochmal: Genial!!!

  3. brotdoc Autor

    Hallo Konstatin, das hört sich ja sehr gut an, freut mich, daß es Dir gefällt.
    Klar kannst Du das Brot einfrieren. Ich würde zum Einfrieren empfehlen, den Gefrierschrank ein paar Stunden vorher auf Super-Frost einzustellen. Bei Broten ist es wichtig, daß sie sehr schnell runtergekühlt werden. Sonst kommt es während des Einfrierens zu einer ungünstigen Veränderung der Krume, sie kann klitischig werden.
    Grüße,
    Björn

    Antwort
  4. beetroot

    Hallo Björn,
    jetzt habe ich Dein Brot auch endlich nach gebacken, allerdings habe ich Brühstück und ST etwas länger (ca. 18 Stunden) reifen lassen (ging mir zeitlich nicht anders raus): Super! Das wird/ist ein Lieblingsbrot, auch von meinem Mann, sehr, sehr lecker, vielen Dank für das Rezept!
    LG
    beetroot

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Ich finde es auch sehr alltagstauglich, gerade die lange Frischehaltung läßt es zu, es auf Vorrat zu backen.
      Meine kurzen Sauerteig-Stehzeiten haben oft mit meinem Backplan zu tun (morgens Vorteige, abends backen). Sauerteige nach der Detmolder Einstufenführung haben eine Stehtoleranz von 6 Stunden, somit gehen auch 18 Stunden gut. Viel länger sollte es aber nicht werden.
      Grüße,
      Björn

      Antwort
  5. Kerstin

    Hallo,
    danke für das tolle Rezept: das Brot schmeckt super und ist sofort auf der Liste der Lieblingsbrote gelandet!!!
    Zwei Fragen habe ich aber noch:
    Aus alter Gewohnheit habe ich das Brot in den ersten 15 Minuten mit Schwaden gebacken. Es ist sehr gut geworden. Hinterher habe ich gesehen, dass du ohne Schwaden backst. Magst du mir schreiben, warum?
    Außerdem habe ich bis jetzt immer eine Teigruhephase von 20 – 30 Minuten nach dem Kneten eingelegt, du aber scheinbar nicht. Hat das einen speziellen Grund?
    Viele Grüße
    Kerstin

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hallo Kerstin,
      zu Deiner ersten Frage: Das Brot ist ja ein sehr wasserreiches reines Roggenbrot, das bei voller Gare geschoben wird. Die üblichen Gründe für Schwaden (Erhaltung der Elastizität der Kruste, besseres Gebäckvolumen durch höheren Ofentrieb, bessere Krustenfarbe, schönerer Ausbund) treffen auf ein solches Brot ja nicht zu, da es kein Glutengerüst gibt und das Brot im Ofen sowieso nicht mehr viel aufgeht. Daher braucht man nicht unbedingt schwaden. Man kann es allerdings machen, es wird bloß nicht so viel „Effekt“ haben, wie bei Weizen- und Weizenmischbroten.
      Was die Teigruhephase nach dem Kneten angeht: die dient normalerweise dazu, daß die Mehle nachquellen können und der Teig etwas fester wird, um ihn dann besser wirken zu können. Da bei diesem Brot aus Gründen der Teigkonsistenz sowieso nicht gewirkt werden kann, kann man sich diese Teigruhephase auch schenken und das Brot die komplette Gärzeit in die Form geben.
      Viele Grüße,
      Björn

      Antwort
      1. Kerstin

        Ein knappes Jahr später… finde ich deine Antwort: herzlichen Dank dafür!! 🙂 Ich habe nämlich gerade wieder 4 Saftkornbrote in den Ofen geschoben. Sehr beliebt in der Familie und bei Freunden! Und natürlich auch bei mir!!!

  6. Gila

    Hallo Björn,

    dieses Brot habe ich gestern gebacken und heute angeschnitten, mmmhhhh. Auch mein Mann ist begeistert.
    Meines ist ein bisschen dunkler geworden, als auf Deinen Bildern, aber die Kruste schmeckt auch so superlecker. Fazit: Ein tolles Rezept.
    Aber eine Frage habe ich: Wie bewahrst Du Dein Brot auf? Ich habe bisher einen ausrangierten Römertopf genommen, aber irgendwie nimmt das Brot nach 2 Tagen einen Geschmack an, der mir nicht so gefällt (trotz regelmäßiger Reinigung ;-).
    Vielleicht hast du da einen Tipp für mich?
    Nette Grüße und ein schönes WE – Gila

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hallo Gila,
      ich nehme einfach eine Plastiktüte und lagere gut ausgekühlte Brote darin. Es ist eigentlich verpönt, aber es funktioniert trotzdem. Brote werden bei uns nur sehr selten so alt…
      Das mit dem Römertopf wundert mich allerdings. Passiert das mit dem komischen Geschmack nur darin?
      Björn

      Antwort
      1. Gila

        Hallo Björn,
        danke für die wie immer schnelle Antwort 🙂
        Ja, das passiert nur da, ich denke mal, dass es möglicherweise daran liegt, dass ich den Topf früher zum Kochen/Braten benutzt habe.
        Bei einer Plastiktüte finde ich immer, dass die Kruste so schnell weich wird. Und mit unserem inzwischen ja nur noch 2-Personen-Haushalt wird ein Brot ja nicht ganz so schnell alle, auch wenn ich sowieso immer die Hälfte einfriere und inzwischen eine meiner Töchter schon Bedarf angemeldet hat.
        Apropo „einfrieren“, muss ich da auch bis zum nächsten Tag warten, oder kann ich das nach komplettem Auskühlen bereits am Backtag machen (so wie ich es bisher gemacht habe)?
        Du siehst, immer neue Fragen. Aber das kommt davon, wenn man andere mit dem Brotback-Virus infiziert. Therapie muss sein 😉
        Nette Grüße – Gila,
        die gleich das Bio-Apfelbrot in den Ofen schiebt

      2. brotdoc Autor

        Hallo Gila,
        die Tüte kannst Du sofort einsetzen, wenn das Brot kalt ist. Du kannst dann auch sofort einfrieren.
        Die weiche Kruste stört uns nicht sehr, weil unsere Kinder harte Krusten oft verschmähen. 2 von ihnen sind gerade dabei, vom Milchgebiß auf das Dauergebiß umzusteigen, da kommen harte Krusten auch nicht so gut 🙂 .
        Wenn Du demnächst Deine Töchter mit versorgst, dann ist das mit dem Back-Virus ja gar nicht so schlimm 😉
        Björn

      3. Gila

        Zweimal Gebisswechsel, oje… Da habe ich auch noch Erinnerungen unterschiedlichster Art bei meinen dreien und der dann folgenden Generation 😉

        Dank Dir für die Tipps, Björn. Das Apfelbrot ist in der „Gehzeit“ über die Formen gewandert, vielleicht lags am schwülwarmen Wetter, dass der Teig so marschiert ist, denn die Formen entsprechen der üblichen Größe (ca. 30/10/11) und die Zeit habe ichauch eingehalten. Aber es ist trotzdem gut geworden und verschwindet gleich jeweils halbiert im TK. Vorher probieren mussten wir es ja dann doch, und es schmeckt wirklich gut.

        Nette Grüße – Gila

  7. Evelyn

    Hallo Björn,
    nach etlichen Kommissbroten, zuletzt mit Aromastück, ist jetzt das Saftkornbrot mal wieder dran. Ich würde es aber gern zusätzlich mit einem Aromastück backen. Meinst Du, dass ich am Rezept etwas ändern muss?
    Herzlichen Gruß

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Ich würde 80 g des Hauptteig-Roggenmehls mit 160 g Wasser un 4 g Malz zum Aroma-Stück machen und die Mengen des Wassers und des Mehls dann vom Hauptteig abziehen. So müßte es gut klappen.
      Grüße!
      Björn

      Antwort
      1. Evelyn

        Hallo Björn,
        dank Deiner raschen Antwort kann ich heute, wie gewünscht, loslegen.
        Herzlichen Gruß

  8. Silke

    Hallo Björn,
    Rezept vorgestern gefunden, sofort den Sauerteig angesetzt, gestern gebacken, heute probiert.
    Ich kann nur sagen: Super!! Habe noch nie so ein mildes, saftiges Roggenvollkornbrot gebacken, geschweige denn gegessen.
    Der Teig war herrlich schnell und unkompliziert zuzubereiten. Da in unserer Küche im Moment arktische Temperaturen von unter 20 Grad herrschen, habe ich das Brot fast vier Stunden gehen lassen, was sich im Nachhinein als richtige Entscheidung herausgestellt hat.
    Vielen Dank und herzliche Grüße aus dem Ruhrpott
    Silke

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hallo Silke, sehr schön, freut mich wirklich, daß es gut funktioniert hat. Vielleicht probierst Du das Kommissbrot oder das Dinkelvollkornbrot auch einmal aus, die funktionieren ähnlich.
      Björn

      Antwort
  9. manuelaortner

    Hallo Björn, dieses Brot hat mir auf Anhieb sehr zugesagt. Zuckerrübensirup habe ich nicht, werde deswegen Gerstenmalz verwenden. Wenn ich statt des Leinsamenschrotes Leinsamen im ganzen verwende, brauche ich dann weniger Wasser?

    LG und Glückwunsch zu der tollen Seite
    Manuela

    Antwort
  10. Rike

    hallo Björn
    Jetzt versuche ich mich noch mal am Saftkorn-Brot.Das letzte mal ist es nichts geworden wegen meinem Sauerteig.Nun meine Frage::jetzt habe ich es zu früh angestellt und müßte heute Nacht um 12 Uhr backen,kann ich den Ansatz vielleicht auch länger stehen lassen oder muß ich ihn noch mal neu ansetzen?

    LG Rike

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hallo Rike,
      der Monheimer Salzsauer hat eine große Reifetoleranz. Ich würde es riskieren, den Sauerteig bis morgen früh stehen zu lassen und dann zu backen. Zur Not gib sicherheitshalber etwas Hefe hinzu, glaube aber, daß es geht.

      Antwort
  11. Rike

    Hallo Björn

    Das Brot ist sehr gut geworden und weil es mir so gut gefällt werde ich es am Sonntag noch mal backen.Tolles Rezept.Kannst Du mir vielleicht noch was so in der Art empfehlen?

    LG Rike

    Antwort
  12. andro

    Hi Doc,

    ich hab das Brot gebacken. Schmeckt super, ist aber sehr klebrig in der Krume.
    Den Sauerteig hab ich 14h stehen lassen, das Brot, vor dem Backen, gut 3h.
    An mangelnder Gare dürfte es doch kaum liegen.
    Die Ofentemperatur 250°C die ersten 10min., dann langsam auf 210°C fallend.
    Insgesamt 70 min. wie angegeben.
    Was meinst Du?
    Interessanter Weise ist mein Brot auch deutlich dunkler im Teig

    Gruß Andro

    Antwort
  13. Nettie

    Hallo Doc^^,
    habe dieses Brot natürlich auch getestet, denn ich liebe Körnerbrot, das saftig ist in der Krume, leider hatte ich kein Roggenvollkornmehl, und zwecks Feiertag, alle Läden zu, also auf Dinkelvollkorn umgestiegen, ging super, das Brot ist wie immer Perfekt.
    Auf wenigen Seiten im www findet man so ausgereifte und gut funktionierende Rezepte wie hier!
    Herzliche Backgrüsse Nettie

    Antwort
  14. Ercan

    Hello Björn,

    This recipe is our very favorite „Rye Recipe“ but I am having problem called „flying top“ I apply this recipe word by word, I proof my breads 3 hours in oven at 30C

    If I check tin proofing doneness with pushing finger I should proof 3,5-4 Hours is that something wrong ? What temperature are you recommend for tin proofing ?

    My second question is about crumb, I use Kaiser breadmould for 1020 gr loaf without flaxseed, sunflower. Bake 4 breads at one time. Preheated oven at 250 C and baking with 3D hot air at 210 C 60 minutes and after shuffling breads, baking additional 20 minutes do you think I am overbaking, ideal or underbaking ?

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hi Ercan,
      there is no problem with a longer proofing time – it depends on the rising-power of your sourdough. However the 2,5-3 hours in my recipe are meant for room temperature, which is around 20-22 °C in my kitchen (I only have one oven). So I am wondering, if your bread isn’t already overproofed at 30°C for 3 hours. I’d try to proof the bread at lower temperatures or try baking it after 2,5 hours. If that doesn’t solve the problem try a longer proofing time (3,5 hours).
      If you are baking 4 kg of dough at the same time 80-90 minutes sounds a very reasonable baking time.

      Antwort
  15. Oliver

    Hallo Björn,
    ein phantastisches Brot!!!! Vielen Dank für das tolle Rezept. Ich hätte dazu noch zwei Fragen: 1.: das Brot wird bei mir deutlich dunkler, eigentlich zu dunkel. Ist es eine gute Idee, das Brot zum Ende hin mit Alufolie abzudecken? 2.: Bei mir wird der untere Teil des Brotes etwas „klitschig“. Hast Du eine Idee, wie ich das beheben kann? Ich backe das Brot in der Form auf einem Backstein. Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße, Oliver

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Hallo Oliver,
      das könnte daran liegen, daß Dein Roggenmehl qualitative Probleme hat (zu enzymhaltig). Versuche mal ein anderes Roggenmehl. Wenn es Dir zu dunkel wird, einfach wie Du sagst mit Alufolie abdecken.

      Antwort
      1. Oliver

        Hallo Björn,

        vielen Dank für Deine Antwort. Es kann wirklich am Mehl liegen – ich habe statt dem angegebenen 1150er das Alpenroggen-Mehl verwendet. Ich versuche beim nächstes Mal das angegebene 1150er. Wenn ich noch eine Frage hinterherschieben darf: backst Du Brote in Backformen auf einem Backstein oder auf einem Rost?
        Nochmals besten Dank, herzliche Grüße,
        Oliver

      2. brotdoc Autor

        Beim Alpenroggenmehl wundert mich das etwas, denn das habe ich bislang nicht als „zickig“ erlebt oder damit „Klitsch“ produziert. Ich backe immer auf dem Backstein, auch die Brotformen.

  16. Oliver

    Danke für die schnelle Antwort. Ich probiere es einfach weiter, das Brot ist ja auch bei nicht 100%igem Erfolg super-lecker 🙂

    Antwort
  17. Eva

    Hallo Björn,
    Gestern habe ich dein Saftkorn-Brot gebacken und heute angeschnitten.
    Ich bin begeistert! Es schaut genauso aus wie deines und schmeckt wunderbar.
    Das gibt es jetzt sicher öfter!
    Überhaupt muss ich dir einmal sagen dass deine Rezepte sehr gelingsicher sind und recht gut in meinen Tagesablauf passen.
    Danke und herzliche Grüße aus dem Salzburgerland
    Eva

    Antwort
  18. Oliver

    Hallo Björn, ich war erfolgreich 🙂 Das Problem lag nicht am Mehl sondern daran, dass ich die Form zu voll gemacht habe. Dadurch ist das Brot unten zu kompakt geworden. Viele Grüße, Oliver

    Antwort
  19. Pingback: Kommissbrot mit Sonnenblumenkernen - cookin'

  20. Hannah

    Hallo Björn,

    Ich habe das Saftkornbrot am Freitag zum ersten Mal gebacken und da es gleichzeitig auch noch das allererste Brot war, dass ich mit Sauerteig gebacken habe, bin ich besonders froh, dass es so gut geworden ist und auch noch so lecker schmeckt! Vielen Dank für das tolle Rezept!
    Ich habe vor ein paar Tagen beim örtlichen Bäcker Sauerteig gekauft. Er hat mir dann noch zum Schluss gesagt, dass es sich um Salzsauerteig handelt, nicht dass ich Probleme bekomme. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch gar nicht, was Salzsauerteig ist. Nun habe ich in den letzten Tagen viel gelesen, aber leider kaum Rezepte mit dieser Art von Sauerteig gefunden. Kann man „normale“ Sauerteigrezepte auch in Rezepte mit Salzsauerteig umwandeln? Was muss man dann beachten? Oder gibt es eine Möglichkeit, Salzsauerteig zu „entsäuern“ also in einen normalen Sauerteig umzuwandeln, vielleicht so ähnlich wie beim Umzüchten eines Roggen- in einen Weizensauerteiges? Außerdem habe ich nirgendwo im Internet eine Anleitung gefunden, wie man Salzsauerteig „führt“ (ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist… Was ich meine: wenn ich jedes Mal beim Brotbacken etwas von dem reinen Salzsauerteig wegnehme, wird er ja immer weniger. Wie verhindere ich das? Was muss ich machen, damit die Menge immer gleich bleibt?

    Über eine Antwort auf meine vielen Fragen wäre ich sehr froh!
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und bin ganz beeindruckt von den vielen Rezepten auf deinem Blog.
    Viele Grüße
    Hannah

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Salzsauerteig wird mit einer gewissen Menge Salz angesetzt, um die Reifeprozesse zu bremsen. Dadurch wird er milder. Natürlich kannst Du den umfüttern. Einfach 2 – 3 Mal den normalen Fütterungsprozeß inklusive Aufgehen hintereinander machen, dann ist kaum noch Salz drin. Ich würde Dir sogar empfehlen, den umzuzüchten, denn zur Lagerung ist normaler Sauerteig besser geeignet. Du kannst aus normalem Sauerteig / Anstellgut immer einen „Monheimer Salzsauerteig“ ansetzen, wenn Du es möchtest.

      Antwort
      1. Hannah

        Hallo Björn,
        vielen Dank für die schnelle Antwort! Ist mit dem normalen Fütterungsprozess die Stufenführung gemeint? Welche kannst du besonders empfehlen (1-Stufen, 3-Stufen, …)?

      2. brotdoc Autor

        Nein, damit meine ich das normale Füttern von Anstellgut. Also z.B. 30 g altes Anstellgut/Sauerteig mit 50 g Mehl und 50 g Wasser, Reifezeit ca. 4 Stunden.
        Für zuhause nehme ich eigentlich immer die Einstufenführung.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s