Kommissbrote haben ihren Namen in der Tat vom Militär. In Kriegszeiten benötigte man für die Versorgung der Soldaten ein Brot, das sich durch lange Haltbarkeit und große Nahrhaftigkeit auszeichnete. Seit diesen – gottlob lang vergangenen – Zeiten gehört “Kommissbrot” in vielen Bäckereien zum Standardrepertoire, da man die Vorzüge des Brotes noch heute zu schätzen weiß. Zumeist handelt es sich um ein Roggenmischbrot mit 20 % Weizenmehlbeigabe. Ich fand es jedoch besser, ein Brot aus 100 % Roggenmehl als Kommissbrot zu kreieren. Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich einmal alle Arbeitsschritte und Kniffe fotografiert, wie man mit einem solch feuchten reinen Roggenteig problemlos fertig wird.

Menge für 1 großes Brot (1,5 kg Kastenform)
Sauerteig TA 180:
360 g Roggenmehl 1370
288 g Wasser (lauwarm)
36 g Anstelllgut
Gut vermischen und 12 Stunden von 30° abfallend (z.B. im Backofen) gehen lassen.
Hauptteig TA 183:
Sauerteig
440 g Roggenmehl 1370
340 g Wasser
40 g Rübenkrautsirup
18 g Salz
20 g Roggenfärbemalz
16 g Bio-Frischhefe (oder 8 g normale Frischhefe)

Die kleine “helfende Hand” gehört unserer Tochter Sheila (4), die mir heute morgen als Assistentin zur Verfügung stand.
Alle Zutaten des Hauptteiges abwiegen und in einer Schüssel für etwa 8-10 Minuten gut vermischen. Der Teig sollte eine Konsistenz wie Gips bekommen. Den Teig mit einem nassen Silikonschaber “glatt ziehen” und für 30-40 Minuten eine erste Teigruhe geben, dabei abdecken.

Nun kommt der kleine Trick, mit dem sich solch klebrige Roggenteige fast problemlos bearbeiten lassen: Arbeitsgeräte, Arbeitsfläche und Hände werden richtig nass gemacht.


Sodann den Teig in der Schüssel gut mit Wasser besprühen und mit dem nassen Teigschaber von den Wänden lösen. Auf die nasse Arbeitsfläche kippen. Dann mit dem nassen Teigschaber zu einer langen Rolle formen.



Diese dann mit den Teigschabern und den nassen Händen in die gefettete Kastenform einfüllen. Dieser Arbeitsschritt muss schnell geschehen, da der Teig sehr feucht ist. In der Form wird der Teig dann mit dem nassen Schaber schön geglättet, so daß er gleichmäßig verteilt ist. Die Ränder werden für eine schöne Brotform etwas nach unten gedrückt wie auf dem Bild gezeigt.


Zuguterletzt bestäubt man das Brot großzügig mit Roggenvollkormehl, so daß es satt bedeckt ist.

Es schließt sich eine 70-80 minütige Teigruhe bei Raumtemperatur an. In dieser Zeit sollte der Teig den Rand der Form erreicht haben und Gärrisse ausgebildet haben. Mit dem Silikonschaber kann man nun noch vorsichtig ein schönes Rautenmuster eindrücken.

Das Brot wird sodann in den vorgeheizten Ofen bei 240° (Ober-/Unterhitze) eingeschoben und abfallend auf 210° für 70-75 Minuten kräftig ausgebacken. Eine schöne dunkle Kruste trägt hier sehr zum vollen Aroma des Brotes bei. Das Brot auskühlen lassen und frühestens nach 24 Stunden anschneiden. Es hält sich bei Raumtemperatur gelagert bis zu 2 Wochen frisch und schmeckt von Tag zu Tag besser.



Eine erstaunlich großporige Krume für ein Brot, das rein aus Roggenmehl besteht.


41 Antworten auf “Kommissbrot”
BrigitteT
1. November 2012 um 15:54
Ein wunderbares Brot hast du wieder gebacken, Björn. Und auch die Schritt für Schritt Anleitung gefällt mir sehr.
brotdoc
1. November 2012 um 16:19
Danke Brigitte!!
Avensis
1. November 2012 um 16:10
Hallo Björn das Brot werde ich nach Backen ich liebe Roggenbrote du schreibst von 30° abfallend auf wieviel abfallend ?
brotdoc
1. November 2012 um 16:20
Ich heize den Ofen auf 35° vor und gebe dann den Sauerteig hinein. Dann lasse ich noch für 1-2 Stunden die Lampe des Ofens eingeschaltet. Danach fällt die Temperatur in der restlichen Zeit auf Raumtemperatur ab.
Franz
5. November 2012 um 09:02
Tolle Fotodokumentation, diese macht einfach Lust aufs Brotbacken -danke für die genaue Schritt-für-Schritt Anleitung!
Lässt sich der Rübenkrautsirup auch durch etwas anders ersetzen, zB. Honig oder Gerstenmalz?
brotdoc
5. November 2012 um 10:12
Danke Dir!
Das kannst Du ersetzen, es gibt aber einen etwas anderen Geschmack. Ggf. von dem Gerstenmalz nicht so viel nehmen, denn es ist ja schon Roggenmalz drin.
Micha
13. November 2012 um 14:04
Dank Petra kann auch ich nur bewundernde Worte zu deinem Brot finden. Vorallem das Rautenmuster finde ich eine schöne Idee.
Für ein Kastenbrot ein wirklicher Hingucker!
brotdoc
13. November 2012 um 19:36
Danke, Micha. Dieses Brot muß ich inzwischen alle 2 Wochen backen, da meine bessere Hälfte gar nichts anderes mehr essen mag. Selbst die Brioche hätte sie fast verschmäht… tsss…
Stephi
13. November 2012 um 19:17
Huhu,
das Brot klingt total lecker, da ich endlich auch so einen schönen Sauerteig besitze
passt das Brot super in meinen “Backplan” =D
Ich hab allerdings nur eine “normale” Kastenkuchenform und eine aus Silikon, meinst du ich kann die auch verwenden? Würde ja am liebsten gleich am We loslegen mit dem Backen
Grüßle
Stephi
brotdoc
13. November 2012 um 19:38
Hallo Stephi,
wie groß ist denn Deine Kastenform? Die Teigmenge ist auf eine recht große Form für 1,5 kg Teig ausgelegt.
Stephi
13. November 2012 um 20:27
Die Kastenformen haben Standardgröße (Länge 25 cm), ich hatte den Teig halbiert und dann in beiden Formen gebacken.
LG, Stephi
brotdoc
13. November 2012 um 20:34
OK, versuche es so. Wahrscheinlich wird der Teig zur vollen Gare nicht den oberen Rand der Formen erreichen, aber er sollte sich sichtbar fast verdoppelt haben.
Hunsbuckle
14. November 2012 um 13:26
Hallihallo Björn,
war das eine spontane Idee von dir, für die Verarbeitung dieses Teiglings nicht nur die Hände, sondern auch die Arbeitsfläche richtig nass zu machen? Oder hat das einen ganz bestimmten anderen Grund?
Ich frage deswegen, weil ich bei roggenlastigen Teigen die Arbeitsfläche bisher nur bemehlt hatte. Würde das bei dem 100%-Roggenteig deines Kommissbrotes nicht mehr ausreichen?
Gruß
Hunsbuckle
brotdoc
14. November 2012 um 13:35
Hallo Hunsbuckle,
diese Vorgehensweise verhindert ein Kleben des Roggenteiges viel besser als Mehl. Probiere es mal aus, es funktioniert sehr gut.
Ich streite nicht ab, dass es auch mit Mehl gehen kann. Aber die Kleberei ist dann immer ein Problem.
Björn
Hunsbuckle
17. November 2012 um 15:37
Einen schönen Nachmittag, Björn
das leuchtet schon ein. Dass die eigentliche Verarbeitung so besser funktioniert, da habe ich auch keine Zweifel dran.
Nun hast du den Teig ja in der Forn gehen lassen. Was machst du aber dann, wenn du einen anderen nicht 100% Roggenteig sondern “nur” stark roggenlastigen Teigling nach deiner geschilderten Zuhilfenahme von Wasser in einem Gärkörbchen gehen lassen willst? Ich habe die Befürchtung, dass der Teigling dann außen zu feucht ist und dann möglicherweiße im Falle von Peddigrohrkörbchen teilweise festpappt.
Noch ein angenehmes Wochenende
Hunsbuckle
brotdoc
17. November 2012 um 16:15
Hallo Hunsbuckle,
. Ich tue mich so wie oben beschrieben da leichter.
ich wende diese Methode nur an, wenn das Brot in den Kasten kommt.
Es geht natürlich nicht, wenn Du vorhast, ein Gärkörbchen zu nutzen. Dafür sollte das Brot sowieso etwas fester sein und diese Teige sind mit reichlich Mehl ja auch ganz gut zu bearbeiten. Aber versuche mal, einen TA 183-Teigling, der Dir überallhin weglaufen will, zu bemehlen
Grüße,
Björn
Tom
23. November 2012 um 11:33
Hallo Björn, Du verwendest ja bei diesem Brot Roggenmehl 1370. Ich würde gerne Roggen-VOLLKORN-Mehl benutzen. Gibt es dann Änderungen bzgl. Wassermenge etc.? Danke+Gruß Tom
brotdoc
23. November 2012 um 12:01
Hallo Tom,
die TA ist ja schon recht hoch. Bei Vollkornmehl kannst Du möglicherweise noch 2-4 % draufschlagen. Wahrscheinlich wird aber trotzdem die Porung nicht ganz so schön. Dafür hast Du aber dann ein richtig vollwertiges Brot
Stephi
26. November 2012 um 20:15
Huhu,
das Brot war total lecker, konnte es super 1 Woche einfach in der Küche liegen lassen und problemlos essen, war total lecker, leider ist es jetzt schon wieder alle
Auch wenn es durch meine 2 Kasteformen nicht ganz so hoch war, es war einfach total lecker, und wie meint mein Freund immer so schön; macht nix, hauptsache viel Kruste =P
LG, Stephi
brotdoc
27. November 2012 um 08:05
Hallo Stephi,
.
es ist ja relativ schnell nachgebacken
Freut mich, daß es so gut geklappt hat.
Björn
kaltmamsell
14. Dezember 2012 um 08:32
Nur zur Sicherheit: Das Brot wird komplett ohne Dampf gebacken, richtig?
brotdoc
14. Dezember 2012 um 11:50
Ja genau. Bei reinen Roggenkastenbroten, die zudem noch so “feucht” sind, braucht man den Dampf nicht. Der Ofentrieb ist eh gering. Außerdem wird es dann ja auch kräftigst durchgebacken, so daß der “Teint” in Richtung Ebenholz geht.
kaltmamsell
17. Dezember 2012 um 21:08
Beim zweiten Versuch wurde das Brot ganz hervorragend. Beim ersten Mal blieb es in der (gefetteten) Form kleben, ich musste es in Brocken rausmeißeln. Deshalb kleidete ich die Kastenform beim zweiten Versuch mit Backpapier aus – bingo! Ich kenne Kommissbrot aus meiner Kindheit und mochte es immer sehr. Jetzt habe ich es wieder, danke!
brotdoc
29. Dezember 2012 um 19:23
Ist Dir sehr gut gelungen, habe es mir auf Deiner Seite angesehen.
erika
29. Dezember 2012 um 11:40
ich finde deine website wunderbar! und muss auch sagen, dass mir deine rezepte bisher immer gelungen sind.
eine frage zu o. g. rezept: ich habe noch nie mit bio-frischhefe gebacken – hat diese weniger “kraft” als die normale hefe? da du 16g bio- bzw. 8g konventionelle hefe schreibst.
brotdoc
29. Dezember 2012 um 19:21
Das ist lieb von Dir, Erika!
Was die Bio-Hefe angeht, hat die tatsächlich etwas weniger Kraft als normale Frischhefe. Ich verwende diese Bio-Frischhefe, die ist hier im örtlichen Bio-Laden zu haben. Du hast zwei Möglichkeiten, dieses “Problem” anzugehen. Zum einen kannst Du einfach die Garezeiten verlängert (etwa eineinhalb-mal so viel wie im Rezept angegeben), oder die Hefebeigabe zu erhöhen (auch hier eineinhalb bis zwei Mal so viel). Probleme macht die Bio-Hefe bei folgenden beiden Teigen: bei der kalten Übernachtgare kommt sie nur sehr schwer in Schwung. Und sie ist kaum “osmotolerant”, das heißt, die treibt nur noch sehr schlecht bei sehr süßen oder sehr fetthaltigen Teigen. Bei beiden nehme ich noch immer normale Frischhefe. Ansonsten verwende ich nur noch Bio-Frischhefe.
Viele Grüße,
Björn
Jule Teichert
5. Februar 2013 um 09:40
Hallo,
ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und bin total begeistert von den tollen Broten und Brötchen!! Ich habe auch schon oft selbst Brot gebacken (auch mit selbstgemachtem Sauerteig), stolpere hier aber über den Begriff “Anstellgut”. Ich denke mal, das bezeichnet den Sauerteigansatz, den man erst mal braucht. Aber gibt es dafür hier auch ein Rezept?
Vielen Dank!!! Jule
brotdoc
5. Februar 2013 um 10:04
Hallo Jule,
Anstellgut ist Sauerteig, den ich zum Ansetzen von Sauerteigen in einem Marmeladenglas im Kühlschrank aufbewahre. Mein Anstellgut “füttere” ich durchschnittlich 1 x pro Woche. Dazu leere ich das Glas bis auf ca. 20 g Sauerteig und füttere diesen mit 50 g Mehl und 35 g Wasser. Das wird etwas verknetet und geht dann bei Raumtemperatur 8-10 Stunden auf. Dann kann es wieder für 1 Woche in den Kühlschrank.
Wenn ich Sauerteig brauche, dann nehme ich von diesem Anstellgut die benötigte Menge ab und setze damit den Sauerteig an.
Das ist mir sicherer, als jedes Mal vom Sauerteig wieder etwas übrig zu behalten für den nächsten Sauerteig.
Jule
14. Februar 2013 um 13:54
Hallo!
Danke für die Antwort! Ja, so hatte ich mir das gedacht und ich hab es auch schon so gemacht, wenn ich mit Sauerteig gebacken habe. Aber gibt es auch ein Rezept für diesen Sauerteig? Es gibt ja welchen aus Roggen und Weizen..
Danke und viele Grüße, Jule
brotdoc
14. Februar 2013 um 15:18
Hallo Jule,
schau mal hier: http://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/77934371nx46130/tutorien-f40/sauerteig-herstellen-und-sichern-durch-trocknung-t1839.html
Amboss hat hier eine schöne Anleitung zum Selbstmachen von Sauerteig gepostet. Diese Methode kannst Du mit Weizen und Roggen durchführen.
Eine andere Möglichkeit ist, sich sogenannten “Reinzuchtsauerteig” zu kaufen, z.B. bei Teeträume. Dies enthält alle wichtigen Organismen und man kann damit ein frisches Anstellgut erzeugen, das sicher gut treibt.
Jule
14. Februar 2013 um 21:30
Danke für den Link! Aber die da beschriebene Methode setzt ja voraus, dass ich schon Anstellgut habe…Ich brauche aber eine Anleitung, wie man komplett neuen Sauerteig herstellt (also nur aus Mehl und Wasser..)…? Danke noch mal
Jule
brotdoc
15. Februar 2013 um 09:12
Sorry Jule, da habe ich den falschen Link rausgesucht. Der Richtige lautet:
http://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/77934371nx46130/tutorien-f40/wie-stelle-ich-sauerteig-her-anleitung-in-5-tagen-t1733.html
Jule
15. Februar 2013 um 10:04
oh super, daaaanke!!!!!!! Werde gleich mal loslegen…Weil ich gestern zu ungeduldig war (ich weiß, Ungeduld und Sauerteig passen nicht zusammen
)), hab ich schon mal einen Ansatz mit gekauftem getrockneten Sauerteig gemacht, den anderen mache ich jetzt noch parallel, mal sehen, ob der erste auch was wird. Ich kann es gar nicht erwarten, das Kommissbrot zu backen. Ich kenne es übrigens mit Sesamkruste, ich weiß noch genau, wie das geschmeckt hat (ist schon soooo lange her, leider gibt es den Bäcker schon seit Ewigkeiten nicht mehr
(.
Viele Grüße, Jule
Jule
20. Februar 2013 um 14:23
Hallo!
. Leider ist meine Form zu klein und das Brot wollte die Nachbarn besuchen
. Gibt es eine Kastenform, die Du empfehlen kannst, wenn ich mir eh eine zum Brotbacken kaufe..?
Ich habe mein erstes Kommissbrot im Ofen
Danke!!!! Jule
brotdoc
20. Februar 2013 um 17:23
Ich habe an Backformen nur diese hier: http://www.teetraeume.de/Back-Formen/Blauglanz-und-Antihaft/Brot-Back-Form-mit-Deckel-1.5kg-Blauglanz?source=2&refertype=1&referid=27
Wenn die einmal eingebrannt sind, klebt darin nichts mehr. Wunderbare Formen mit universeller Einsetzbarkeit.
Jule
20. Februar 2013 um 17:45
Super, danke für den tollen Tipp – habe mir gleich so eine Backform bestellt! Das Brot ist übrigens an sich gut geworden, aber es ging nicht aus der Form (mein vierjähriger Sohn hatte das Einfetten übernommen und ich hab vergessen, das noch mal zu überprüfen
), außerdem ist ja einiges über den Rand gelaufen…Und etwas zu dunkel war es – diese Form hat ja einen Deckel, machst Du den dann auch drauf beim Backen, zumindest am Anfang ??
Viele Grüße, Jule
brotdoc
21. Februar 2013 um 08:05
Nein, ich backe es ohne Deckel. Es soll ja auch kräftig ausgebacken werden, allerdings nicht schwarz. Jeder Ofen ist anders, wenn Deiner sehr viel Oberhitze erzeugt, solltest Du mit 10-20° kälter backen, als im Rezept angegeben. Die Backzeit würde ich nicht verkürzen, denn das Brot hat sehr viel Feuchtigkeit.
Jule
21. Februar 2013 um 13:39
Das Brot ist der Hammer!!!!!!
)))) Obwohl es schwer aus der Form ging und auch nicht 100%ig gelungen ist (weil zu viel Teig für zu kleine Form), schmeckt es einfach umwerfend! Es ist locker und saftig und einfach ein Knüller!!!! Ich warte sehnsüchtig auf die bestellte Form und setze dann sofort wieder einen Teig an 
Danke für die tollen Tipps und Hilfen!
Liebe Grüße, Jule
Jule
2. März 2013 um 11:20
Hallo Björn,
nun backe ich seit gut einer Woche fast jeden Tag Kommissbrot
und es ist einfach super!!!! Inzwischen habe ich es auch raus, wie man das Brot gut aus der Form bekommt. Und ich habe auch schon etwas experimentiert (mit Sonnenblumenkernen, Sesam etc.). Ich habe mir jetzt noch zwei Formen bestellt, weil wir pro Tag etwa ein Brot brauchen (5 Kinder
) und es sich ja dann eher lohnt, den Ofen anzuschmeißen. Muss ich dabei etwas beachten, wenn ich das Rezept “vervielfältige”?
Ich werde jetzt auch noch mal Deine anderen Brotrezepte ausprobieren, hab mir schon ein paar ausgedruckt!!
Viele Grüße! Jule
brotdoc
2. März 2013 um 12:39
5 Kinder? Du hast meinen Respekt. Wir haben drei Mädels und das ist schon eine Herausforderung. Der Brotverbrauch ist hier auch schon nicht gering.
Was das “Vervielfältigen” angeht: An den Knet und Gehzeiten dürfte sich nichts ändern. Wenn Du die Brote gleichzeitig in den Ofen schiebst, kühlt dieser mehr ab als bei einem Brot, es sei denn Du hast einen Steinbackofen. Die Backzeit verlängert sich dadurch. Bei 2 Broten rechne ich immer etwa 10 Minuten dazu, bei drei Broten 10-15 Minuten mindestens. Schau gegen Ende öfter mal in den Ofen und backe nach dem Bräunungsgrad.
Jule
2. März 2013 um 12:47
super, danke!! 3 Mädels haben wir auch
!
Viele Grüße, Jule
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Wriezener Roggenvollkornbrot « der brotdoc 30. Januar 2013 um 15:27
[...] mit minimaler Kleberei trocken wirken kann. Das nasse Formen von Roggenteigen habe ich schon beim Kommissbrot vorgestellt. Ich habe einige kleinere Modifikationen am Rezept vorgenommen, um es für mich [...]
Urkorn-Vollkornbrot | der brotdoc 1. März 2013 um 17:49
[...] Teiges verhinderte eine richtige Bindung. Den Teig für 45 Minuten ruhen lassen. Dann so wie beim Kommissbrot gezeigt auf der nassen Arbeitsfläche in 2 gleiche Teile teilen (nach Augenmaß), lang wirken und [...]
Saftkorn-Brot | der brotdoc 18. Mai 2013 um 20:48
[…] der Basis des gelingsicheren und schon unzählige Male gebackenen Kommissbrotes entstand dieses Rezept für ein reines Roggenbrot mit Leinsaat und Sonnenblumenkernen. Durch […]