Archiv der Kategorie: Dies und Das…

Brotdoc-Bookazine 2

Wie schon angekündigt habe ich die letzten Wochen wieder in die Tasten gehauen, und an einem zweiten Rezepte-Magazin gearbeitet. Seit vorgestern ist die Zweitausgabe des Brotdoc-Bookazines nun im Druck. Ab Freitag, 30.11.2018, wird das Magazin überall in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Südtirol im Zeitschriftenhandel, Supermärkten, an Bahnhöfen usw. erhältlich sein.

Wer es lieber online bestellen möchte, kann dies bereits ab dem 27.11.2018 auf der Seite Simply Kreativ tun. In Kürze werden auch die großen Online-Buchhändler es wieder führen.

Was Euch erwartet:

  • 30 erprobte und beliebte Rezepte aus meinem Blog, die allesamt noch einmal textlich überarbeitet, umgerechnet und hübsch in Szene gesetzt wurden. Inklusive zweier vorweihnachtlicher Rezepte.
  • Ausführliche Rezeptbeschreibungen inklusive Bilder der Teigbearbeitungsschritte. Zum Teil mit Links zu Teigbearbeitungsvideos.
  • Die wichtigsten Grundlagen und Fachbegriffe zum Brotbacken in komprimierter Form.
  • Eine Sammlung der wichtigsten Rechenschritte des Bäcker-Einmaleins. Von Einem  geschrieben, der nie ein guter Mathematikschüler war.

Es ist wieder einiges an Zeit und Herzblut hineingeflossen. Ich hoffe, daß es ebenso beliebt wird, wie die Erstausgabe. Allen Käuferinnen und Käufern gilt schon im Voraus mein persönlicher Dank.

Euer Doc

 

Herbst im westlichen Münsterland

Der Herbst hat endlich Einzug gehalten hier im Westmünsterland. Und sowohl gestern als auch heute erstrahlte er in allerschönstem Sonnenschein. Solche Anblicke sollte man in sich aufsaugen und noch lange davon zehren. Viel zu oft rasen wir durch unser Leben und übersehen solche Schlüsselmomente, in denen wir uns kurz wieder erden können.

Einen solchen Moment gab es heute nachmittag, als ich eigentlich schon wieder zur Praxis hetzen musste. Vor der Haustür blickte ich nur kurz nach oben in die Farbenpracht der Linden, die vor unserem Haus wachsen. Trotz knapper Zeit und allem Begleit-Stress traf ich die Entscheidung, kurz innezuhalten. Die gute Kamera hervorzuholen und zumindest ein paar Minuten von der Nachmittagssprechstunde abzuknapsen, um diese Herrlichkeit zu genießen und auch festzuhalten.

Auch wenn es nichts mit Brot zu tun hat, veröffentliche ich die Bilder hier und wünsche Euch, daß sie Euch auch so viel Ruhe und Gelassenheit vermitteln, wie mir.

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Die große Linde auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das ist übrigens die, die im Sommer immer für den leichten Grünstich mancher meiner Brotbilder sorgt.

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Kontraste…

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Eine Eiche hat sich in die Lindenallee gemogelt

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Die drei Linden vor unserem Haus

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Im nahe gelegenen Waldstück auf dem Weg zur Arbeit

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Und der Hennewiger Weg kurz vor dem Ortseingang

 

 

Brotdoc-Bookazine weiter verfügbar

U1-Brotdoc-0118_low 1Liebe Leserinnen und Leser,

im Zeitschriftenhandel ist das Brotdoc-Bookazine oft bereits vergriffen oder an den Verlag retourniert worden.

Aufgrund des guten Zuspruchs ist jedoch inzwischen der Online-Buchhandel auf das Brotdoc-Bookazine aufmerksam geworden und hat es in seinen Bestand übernommen. Neben der schon bekannten Bestelladresse bei simply-kreativ kann das Heft nun auch bei Hugendubel, Thalia, Weltbild und Amazon bestellt werden.

Ich freue mich über die Beliebtheit und möchte mich bei allen Käuferinnen und Käufern sehr herzlich bedanken.

Wie ich in den letzten zwei Jahren erfahren musste, betrachten die meisten Verlage den Markt für Brotbackbücher und -publikationen inzwischen als sehr abgegrast. Viele haben bereits entweder feste Autoren gefunden und / oder scheuen es, etwas Neues zu wagen.

Daß sich das Bookazine nun so gut verkauft, straft aus meiner Sicht dieser merkwürdigen Marktskepsis Lügen. Mein persönlichen Eindruck ist nämlich ein ganz anderer: immer mehr Menschen interessieren sich für das Brotbacken, immer mehr suchen nach Informationen darüber. Immer mehr merken, wie gut sauberes und gut gereiftes Brot schmeckt und ein wie schönes Hobby das Brotbacken ist. In den Backgruppen der Social Media sausen die Teilnehmerzahlen seit drei Jahren nach oben.

Es freut mich daher insbesondere für den BPA media – Verlag, der nach langer Suche in diesem Frühsommer doch bereit war, das Material zu einem gelungenen Werk zu machen.

Ich darf daher schon ankündigen, daß noch vor Weihnachten Ausgabe 2 des Bookazines erscheinen wird. Habe mich schon an die Arbeit gemacht…

Euer Doc

 

 

Neuer Klingenhalter…

Jochen Hauer, den ich aus verschiedenen Facebook-Gruppen kenne, hat viele Talente. Neben dem Backen gehört auch die Holzbearbeitung dazu. Vor kurzem hat er eine eigene Webseite erstellt, auf der er in Zukunft Klingenhalter (Lame de Boulanger) zum Einschneiden von Brotteigen anbietet. In einen weiteren Schritt werden auch Schneidebretter und Holzschalen dazukommen.

Als die ersten handgefertigten und individuell verzierten Klingenhalter in den Gruppen präsentiert wurden beschloss ich, mir auch einen zu bestellen. Ich wählte aus verschiedenen Holzarten Eiche, wegen der schönen Maserung und der Härte des Holz. Das Ergebnis seht ihr oben. Phantastisch gelungen. Sollte eine /-r wagen, das Bild mit Colonel Sanders (KFC) zu vergleichen, dann wird mein Zorn über sie/ihn kommen 😉 .

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Nein, das ist nicht Col. Sanders 😉

Der Griff liegt klasse in der Hand, ja auch in meinen Pranken, und das Einschneiden ist sehr einfach. Geeignet ist es vor allem für das gerade Einschneiden.

Für den klassischen Baguette-Schnitt fehlt die Biegung der Rasierklinge. Ich werde in Kürze aber mal Versuche anstellen, ob es mit diesem Klingenhalter auch geht, wenn er schräg gehalten wird.

Die Preise sind für ein handgefertigtes Stück mit Individualisierung äußerst fair. Um nicht zu sagen: Jochen verkauft sich da noch unter Wert.

Danke Jochen! Und viel Erfolg mit Deinem Shop.

Brotdoc-Bookazine

Auf einmal geht alles ganz schnell. Einige wenige erinnern sich sicher noch daran, daß ich im vergangenen Jahr eine Umfrage geschaltet habe, um die beliebtesten Rezepte meines Blogs zu ermitteln. Ein Verlag wollte damals ein neues Magazin zum Thema Brotbacken herausgeben und hatte mich um Rezepte gebeten.

35 Rezepte habe ich ausgewählt und noch einmal vollständig überarbeitet und in eine Form gebracht, die an das Format einer Zeitschrift angepasst ist. Nun ist es nach einigen Verzögerungen endlich so weit.

Schon am Freitag dieser Woche wird die Zeitschrift, die eigentlich eher eine Symbiose aus Zeitschrift und Buch ist, im BPA-Media-Verlag erscheinen. „Bookazine“ heißt sowas heute.

Das war ein ganz schöner Schreck heute, denn ich hatte keine Gelegenheit mehr, die fertige Zeitschrift vor dem Druck korrekturzulesen. Einen kleinen Fehler habe ich schon gefunden, ihr seht ihn sicher auch recht schnell.

Ich bin gespannt auf den Rest. Das Layout gefällt mir jedenfalls schon sehr gut. Der Preis liegt bei 9,95 Euro, er liegt damit deutlich unter dem eines Buchs. Ich glaube daß es deshalb interessant sein dürfte, diese Leser-Lieblingsrezepte in edler gedruckter Form zu besitzen. Wenn das Bookazine gut läuft, dann wird in einem weiteren Schritt ein richtiges Buch daraus mit mehr Rezepten.

Ihr bekommt die Zeitschrift im normalen Zeitschriftenhandel. Ab Freitag kann z.B. bei Mykiosk.com nachgesehen werden, wo es die Zeitschrift gibt.

Hier ein kleiner Blick ins Innere des Bookazines:

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Neue Blogs / neue Feeds

Ich habe heute ein paar Anpassungen an meiner Seitenleiste vorgenommen.

Einige Blogs sind umgezogen und brauchten einen neuen Feed-Link. Dazu gehören Petra Holzapfel mit ihrem Blog Chili & Ciabatta. Und Karin Anderson, die in Maine / USA ihre Brote backt und auf „Brot und Meer“ verbloggt.

Andere Brot-Blogs sind still und heimlich in den Dornröschenschlaf gefallen und daher entfallen. Wieder andere sind neu dazu gekommen und erhalten in letzter Zeit zunehmend Aufmerksamkeit.

Dazu zählt der Blog „Tom the Baker“ von Thomas Schmitt, Bäcker aus dem Münchener Raum, den man in den „Social Media“ auch als Tom Cash kennt. Ab heute findet ihr seinen Blogfeed in meiner rechten Seitenleiste.

Ebenfalls neu und spannend ist der Blog „#Brotokoll“ von Alexander Melanidis aus Wien. Alex, besser bekannt als Rodrigo Dolores in den sozialen Medien, backt grenzgängerische Brote mit Spezialmehlen und Urgetreiden, meist ohne Industriehefe, mit meist spektakulären Krumenbildern. Um in seiner Sprache zu bleiben: „Brot-gasmische“ Fotos oder „Bread-Porn“ im reinsten Sinne. 🙂

Und zuguterletzt habe ich die Rezept-Metasuchmaschine der Seite „Mipano“ von Katja Schmid in meiner rechten Seitenleiste verlinkt. Dort könnt ihr in den besten deutschsprachigen Brot-Blogs Rezepte nach verschiedenen Kriterien suchen. Eine tolle Sache!

Euer Brotdoc

Email-Benachrichtigungen

Liebe Leserinnen und Leser,

most-interesting-man-meme-240x300so wie es aussieht, haben meine amateurhaften Bemühungen, diese Seite kompatibel mit der Datenschutzgrundverordnung zu machen, ungeahnte Folgen gehabt. Mehrere email-Follower haben sich inzwischen gemeldet und mir mitgeteilt, daß sie keine Benachrichtigungen bei neuen Blogartikeln mehr bekommen.

Zunächst hatte ich einen Denkfehler, der meiner technischen Unbedarftheit zuzuschreiben ist. Doch heute wurde mir klar, daß mit der weitgehenden Deaktivierung des Jetpack-Plugins auch die email-Benachrichtigungsfunktion ausgefallen sein muß.

Da Jetpack nicht konform zur DSGVO ist, mußte eine andere Lösung her, die ich nun gefunden habe. Die neue Benachrichtigungsfunktion sollte nun wieder funktionieren. Neue Subscriber müssen nun ein Double-opt-in Verfahren durchlaufen um DSGVO-konform zu bleiben. Alte Subscriber habe ich in das neue Plugin übernommen.

Falls es weiterhin Probleme mit der Benachrichtigung gibt, bin ich über Nachricht dankbar.

17.07.18 Noch mal eine kurze Ergänzung: ich musste gestern auch den Mail-Host ändern. Dadurch kann es sein, daß Mitteilungen wegen des anderen Absenders im Spam-Fach landen. Bitte überprüft das und ändert Eure Spam-Einstellungen, wenn es so ist. Ansonsten dürfte nun alles wieder laufen. Tests mit einer Dummy-email-Adresse haben nun wieder funktioniert.

Euer Brotdoc

Feldspaziergang…

Eine weitere Sache habe ich in diesem Jahr endlich mal umgesetzt. Nämlich während der Mai- und Junizeit einmal die große Kamera mitzunehmen, wenn es durch die Felder geht, die um die Dörfer Lehmbraken, Sythen und Lavesum bestellt werden.

Das Münsterland ist sicher eine der Kornkammern Deutschlands. Getreideanbau so weit das Auge reicht. Mais, Weizen, Roggen, Gerste… alles wird hier auf fruchtbarem Boden angebaut.  An sonnigen warmen Tagen in der Abendzeit ist es in den Getreidefeldern besonders schön.

Wohlige Wärme, die Luft ist erfüllt mit dem Duft der Getreide, Bienen summen um die Kornblumen herum. Diese Zeit gehört für mich zu einer der schönsten des Jahres.

Aber nun genug der langen Rede. Hier ein paar Eindrücke vom Spaziergang. Falls mich meine Getreidekenntnisse getrügt haben, dann gebt mir bitte Nachricht.

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Roggenfeld vor Parklandschaftkulisse

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Der Roggen reift

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Auch der Weizen braucht noch Sonne und Zeit

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Um die Kornblumen schwirren die Bienen und Hummeln

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Wunderschön

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Sie säumen den Wegesrand, die Kornblumen

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Gersten-Feld mit „verspargelter Landschaft“, wie böse Zungen hier zu den hocheffektiven Windkraftanlagen sagen, die vor 2 Jahren installiert wurden.

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Wunderschöne Gerste

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Eines der schönsten Getreide…

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Nochmal Gerste, mit Kornblumen

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Ihr erkennt sie an der Menge und Länge der Spelze, sowie an dem Blatt, das unterhalb der Ähre ein kleines Krönchen bildet.

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Alte Buchen säumen die Wege

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Ich liebe diese Landschaft

Datenschutz oder das Geschäft mit der Angst…

Da ist es wieder: Das Geschäft mit der Angst.

Jetzt werden doch tatsächlich von mir geliebte und gerne besuchte Themenblogs und Foren geschlossen oder privat gestellt, um möglichen Verwicklungen mit Datenschutz-Behörden oder Abmahnanwälten aus dem Wege zu gehen. Prominentes Beispiel: Chili und Ciabatta von Petra Holzapfel, einer der Pionier-Brotbackblogs, ist nicht mehr öffentlich erreichbar.

Zu sehr wurde in den letzten Wochen und Monaten die Drohkulisse der neuen EU-Datenschutzverordnung aufgebaut, gehyped und ins Unermessliche gesteigert. Und das, obwohl selbst namhafte Juristen und Fachkundige laut daran zweifeln, daß alles im sprichwörtlichen Sinne so heiß gegessen wird, wie man es gerade kocht.

Das Gesetz schließlich soll uns kleine Bürger von den Datenkraken beschützen, die mit unseren Daten Geschäfte machen, selbst wenn wir es nicht wollen.

Fast scheint es jedoch so zu sein, als wenn morgen früh, 25.05.2018 um 00.01 Uhr, Heerscharen an Anwaltskanzlei-Mitarbeitern und Datenschutzbehörden-Angestellte Überstunden schieben, um Bußgeldbescheide und Abmahnungen an die schon vorgemerkten Blogger und Kleinunternehmer abzuschicken, weil diese ihre Datenschutzerklärungen nicht hundertprozentig korrekt haben.

„Bleibt doch mal auf dem Boden!“ könnte man da rufen… doch ganz hinten, da wo das schlechte Gewissen sitzt, da sagt ein leises Stimmchen: „Und wenn doch?“. Einiges habe ich in den letzten Jahren selbst schon erlebt. Durch die ganze Gesellschaft zieht es sich, das Geschäft mit der Angst. Schon im Kleinen, in meinem Beruf, der Medizin.

Mehrfach wöchentlich höre ich von meinen Patienten, wie sie in anderen Praxen fast genötigt werden, zusätzliche Untersuchungsleistungen aus eigener Tasche zu bezahlen. Um vermeintlich (oder echt?!?) ihre Gesundheit besser zu schützen. „Wenn Sie das nicht machen, dann riskieren Sie…“. Unsere ärztlichen Standesorganisationen wiegeln ja gerne ab, wenn so etwas wie vor kurzem in der Presse wieder hochkocht. Doch jeder weiß, daß in jeder Legende mehr oder weniger viel Wahrheit steckt. Ein Minenfeld, darüber zu reden. Ich lasse es lieber.

Oder die Datenschutz-Generatoren, die sich momentan großer Beliebtheit erfreuen. Vorgeblich sind sie für Privatpersonen kostenlos, doch das juristische Kauderwelsch, das der Nutzer darin liest, schreit so laut nach Erklärung, daß ggf. doch das dann kostenpflichtige Angebot auf gleicher Seite gebucht wird.

Ja Menschenskinder! Sowas verbietet doch eigentlich schon der gesunde Menschenverstand und eine gute Kinderstube.  Sich an den Ängsten und Sorgen anderer zu bereichern. „Es verstößt ja nicht gegen das Gesetz!“ lautet fast immer die Antwort darauf. Mag sein, doch wem das reicht, um nachts gut schlafen zu können… der tut mir menschlich und ethisch richtig leid. Ich weiß, ich bin da idealistisch und aus der Sicht dieser Menschen sogar naiv. Und ändern wird sich deswegen auch nichts.

Was solls… ich werde mich jedenfalls nicht der allgemeinen Panikstimmung hingeben. Ich habe eine Datenschutzerklärung zu meinem Impressum zugefügt und etwas individualisiert. Bitte nehmt hiermit offiziell von ihr Kenntnis.  Ein Plugin macht Euch auch noch einmal darauf aufmerksam. Ich habe auch bei den Kommentar-Abonnements ein weiteres Plugin zugefügt, das mich etwas mehr absichert. So schwer war es nicht. Ich verkaufe schließlich hier nichts, noch verdiene ich direkt Geld mit diesem Blog-Angebot.

Der Brotdoc bleibt online, ich lasse es darauf ankommen. Volles Risiko 🙂 .

Sollte es sich allerdings tatsächlich erweisen, daß altruistisch handelnde Menschen ohne geschäftliche Hintergedanken wie ich wegen ihrer privaten Internetseite von Behörden oder Abmahnkanzleien belangt werden, dann wird sich das ändern.

Euer Doc

Rezept-Umbenennung

Heute erfahre ich durch ein freundliches Schreiben einer Düsseldorfer Anwaltskanzlei, daß die Firma LIEKEN, fast jedem bekannt durch „GOLDEN TOAST“ und LIEKEN-URKORN sich sehnlichst wünscht, daß ich eines meiner älteren Rezepte umbenenne. „Urkorn-Vollkornbrot“ hatte ich ein Mischbrotrezept aus Waldstaudenroggen- und Kamutvollkornmehl am 01. März 2013 nichtsahnend betitelt.

Nun ist es so, daß sich LIEKEN den Begriff „Urkorn“ im Jahr 1997 markenrechtlich hat schützen lassen. Meine Verwendung des Begriffs „Urkorn“ als „Gattungsbezeichung“, eigentlich „Urgetreide“ meinend, so erklärt mir die Anwaltskanzlei: „gefährdet die sogenannte Kennzeichnungskraft der Marke und beeinträchtigt den Schutz der Marke“ (sic). Man bittet höflich, die Marke „Urkorn“ ohne Zustimmung der Firma LIEKEN nicht mehr zu verwenden.

Zum einen bin ich natürlich sehr stolz, daß LIEKEN und deren Rechtsbeistand meinen Blog trotz nichtexistenter kommerzieller Ausrichtung für so wichtig hält, daß ich um Änderung des Rezepttitels gebeten werde. Zum anderen verspüre ich überhaupt kein Verlangen danach, mich wegen einer solchen Lappalie selbst rechtlich beraten zu lassen.

Daher komme ich dem Wunsch von LIEKEN gerne nach. Das Rezept heißt ab jetzt „Urgetreide-Vollkornbrot“. Ich denke mir meinen Teil dazu, ihr sicher auch.

Zudem rate ich Blogger-Kolleginnen und Kollegen, sicherheitshalber auf den Begriff, der nicht genannt werden darf, zu verzichten.