Nieuwe Wit-Brood

Vier Wochenenden gefüllt mit vielen Terminen liegen hinter mir – ein Wunder, daß ich überhaupt halbe Backtage einplanen konnte :-).

Nach der Veröffentlichung des Bruin-Brood-Rezeptes haben viele gefragt, ob die darin verwendeten Kleie nicht ausgetauscht oder weggelassen werden können. Beides ist möglich – das Brot wurde inzwischen mit Weizenschrot-Quellstück und mit Vollkornmehl erfolgreich nachgebacken.

Weglassen geht wie gesagt auch. Deshalb habe ich das erfolgreiche Rezept nun etwas umgearbeitet, um daraus ein reines Weißbrot zu machen. Mehr kann ich dieses Wochenende nicht bieten. Der Focus lag zwangsläufig darauf, uns einen Haufen „schnelles Brot“ für die nächste Woche zu backen. Wer wirklich fluffiges Brot mag, wird dieses Hollandbrot lieben.

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Rezepttabelle (erneut drei Varianten, da das große Brot nicht Brotmaschinentauglich ist).

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Alle Zutaten in den Kneter geben und 4 Minuten langsam, dann 6-7 Minuten schnell verkneten, bis ein glatter und gut entwickelter Teig entsteht, ggf. einen Fenstertest machen.

Diesen Teig 60 Minuten ruhen lassen. Er sollte sich deutlich vergrößern.

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und gut entgasen. Zu einem groben Zylinder vorformen. Diesen 15 Minuten entspannen lassen. Straff und möglichst gleichmäßig zu einem Zylinder langwirken. Mit dem Schluß unten in die gut eingefettete Backform legen.

Die Stückgare beträgt 70-80 Minuten. In dieser Zeit klettert der Teig weit über die Form hinaus und bildet schon ein wenig die gewünschte Pilzform.

In den auf 240° C vorgeheizten Ofen geben ohne Einschneiden. Gut schwaden und die Temperatur auf 210° C reduzieren. Wir backen nur maximal 35-40 Minuten, damit das Brot innen schön saftig bleibt und keine zu dicke Kruste bekommt.

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25 Gedanken zu „Nieuwe Wit-Brood

  1. reiki-hanne

    Ich wurde schon gefragt, ob ich denn nicht mal zum Vergleich auch das holländische Weißbrot backen könne. Außerdem haben sich Henry und meine Enkelin am Wochenende zum gemeinsamen Spielen und Übernachten angesagt, da kann es nicht schaden, einen gewissen Vorrat auf Lager zu haben.
    Noch besser: durch den zweiten Backofen kann ich jetzt mehr als drei auf einmal backen – perfekt!
    Vielen Dank für das Rezept und liebe Grüße
    Hanne

    Antwort
  2. Claudia

    SPITZE! Ein super Brot – mit übersichtlichem Aufwand + sogar mein Krusten-verweigernder Spross hat die ganze Scheibe Brot verputzt 🙂

    Antwort
  3. Verena

    hallo Björn,
    hört sich ja sehr gut an!
    Ich komme nur irgendwie nicht ganz klar mit der Broteinteinteilung (groß, 1,5kg,normal, 1,5kg).
    Welche Menge nehme ich für die Blauglanzform ? Funktioniert es mit Deckel, dh. dann mit weichem Rand?
    (Obwohl die Kruste ja schon verführerisch aussieht, aber meine family mags beim Toastbrot lieber weich…)
    Vielen Dank und schöne Grüße
    Verena

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Wenn Du die Menge für 1,5 kg (groß) machst, wird das Brot weit über die Form hinaus quellen und diese typische „Pilzform“ im Querschnitt haben. Für die Brotmaschine ist es zu breit und muß von Hand geschnitten werden. Wenn Du „normal“ machst, passiert das nicht und das Brot bleibt auf der Maschine schneidbar. Zum Backen mit Deckel nimm die Menge für 1 kg und benutze die 1,5 kg Blauglanzform.

      Antwort
  4. Susanne

    Das Brot habe ich gestern aus dem Ofen gezogen…..es ist sehr schön geworden. Und erfreut sich grosser Beliebtheit 😋
    Ich habe etwas abweichlichlerisch den Vorteig mit frisch gemahlenem Kamut angesetzt. So ist das Brot immer noch hell und ich schmuggle dem Nachwuchs noch ein paar Mineral- und Ballaststoffe unter. Ich kann nicht anders….

    Antwort
  5. Jan-D

    Das Brot sieht einfach klasse aus das wird dies WE nachgebaut vielen Dank für das Rezept. Großes Lob auch für die 3 verschiedenen Mengenangaben !!!

    Antwort
  6. Susanne Lorenz

    Vielen lieben Dank für dieses tolle Rezept. Ich habe es heute nachgebacken und bin begeistert. Auch dem Sohn schmeckts. Ich glaube ich werde mich mal weiter auf deiner Seite umsehen und nachbacken.
    Liebe Grüße Susanne

    Antwort
  7. reiki-hanne

    5 Stück habe ich gebacken – eins brauchen meine kleinen Gäste und ich ganz dringend, weil sooo lecker und fluffig, die anderen vier sind schon wieder weg. Alle Testesser waren begeistert.
    Ich wurde gefragt, ob man aus diesem Teig wohl auch Brötchen backen könne. Ich geb die Frage mal an Dich weiter.
    Vielen Dank für das tolle Rezept und ein schönes Wochenende.
    Hanne

    Antwort
      1. reiki-hanne

        Hat geklappt mit den Brötchen . Sie haben gut die Form gehalten und sind schön soft.
        Liebe Grüße
        Hanne

  8. lala35

    Ich habe dieses Brot als drittes „Toast/Sandwichtoast“ aus deiner Kollektion (vorher das Dinkeltoast und das Weizentoast) gebacken, alle sind toll geworden, aber dies ist Geschmacklich und von der Fluffigkeit auch noch nach 3-4 Tagen mein liebstes. Einzige Veränderung:80g Vollkornmehl drunter geschmuggelt wegen Kind isst mit ;-)). LECKER!

    Antwort
  9. Manuela Wittmann

    Hallo Björn,
    dieses Brot ist einfach super! Hab es jetzt schon zum zweiten Mal gebacken, jetzt in der kleineren Version, damit es auch in den Toaster passt.
    Wie du den Teig allerdings straff langwirkst, ist mir ein Rätsel, bei mir ist der so weich, dass er kaum zu händeln ist. Ich rolle ihn dann irgendwie zusammen und verfrachte ihn in die Form. Da das Brot aber trotzdem so lecker ist, scheint das schon in Ordnung zu sein… 😉
    Vielen Dank für das Rezept, ich freue mich schon auf weitere!
    Liebe Grüße und ein schönes, erholsames Wochenende!
    Manuela

    Antwort
  10. Hermann Pittelkow

    Moin Björn, bin leider jetzt erst dazu gekommen dein Rezept vom Nieuwe Wit-Brood aus zu probieren. Bin schwer begeistert von der Konsistenz, schön fluffig, klasse Kruste. Vielen Dank,freue mich jedes mal über deine neuen Rezepte.
    LG Hermann

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  11. Pingback: Witbrood | Hefe und mehr

  12. Martim

    Hallo, welche hefe nehme ich für den vorteig? 0,2 g scheint mir sehr wenig… wie soll man das abmessen? Ist damit trockenhefe gemeint?

    Antwort
    1. brotdoc Autor

      Ich nehme eigentlich immer Frischhefe. Du brauchst nur so wenig davon, weil der Teig bei Raumtemperatur geht. Er würde hoffnungslos überreif, wenn Du mehr nehmen würdest. Wenn Du es haargenau abwiegen willst, brauchst Du eine Feinwaage. Geschätzt sind 0.2 g etwa so groß wie ein Reiskorn.

      Antwort
  13. Pingback: Sonnenblumen-Stuten | der brotdoc

  14. Christina Dingens

    Hallo Björn, hättest du vielleicht einen Tip für Qualitativ gutes Malzmehl, ich bin mit meinem nicht zufrieden 😉 Das Brot backe ich ständig, weil mein Sohn nichts anderes mehr möchte 😉 LG Christina

    Antwort
  15. Pingback: Witbrood | Hefe und mehr

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