Fünfpfünder-Roggenbrot

Reine Roggenbrote findet man sehr selten, da die Zugabe von Weizen zu Roggenteigen die Verarbeitung der Teige vermeintlich vereinfacht und das Brotvolumen größer wird.
Dabei sind reine Roggenbrote, die unter Verwendung eines warm geführten Roggensauerteigs entstehen, ein solcher Schatz an Brotaroma und Bekömmlichkeit, daß ich immer wieder darauf zurückkomme. In diesem Fall bot sich ein neues Rezept an, weil ich noch Bio-Roggenmehl 1150 von der Bruckmayer-Mühle zu verbrauchen hatte. Das Rezept ist denkbar einfach und gut umzusetzen, bei Beachtung der Teigtemperaturen und Verarbeitungszeiten und mit ausreichendem Bemehlen sollte jeder mit dem Teig zurecht kommen. Sollte Ihr Roggenmehl 1150 eher hell ausgemahlen sein, lohnt sich die Reduzierung der Teigausbeute um 3-4.

Fünf1

Menge für einen stattlichen Laib von 5 Pfund

Roggen-Sauerteig
525 g Roggenmehl Typ 1150
525 g Wasser (45-50 °C)
25 g Roggen-Anstellgut
Wasser und Mehl vermischen, Anstellgut zugeben und den Sauerteig im kurz vorgeheizten Ofen (28-30°C) bei angeschalteter Lampe 12 Stunden reifen lassen. Er riecht würzig-fruchtig und hat sich sichtbar vergrößert.

Hauptteig
Sauerteig
975 g Roggenmehl 1150
525 g Wasser (40°C)
32 g Salz
13 g Frischhefe
52 g Honig

Die Zutaten in den Kneter geben und für 8 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit vermengen bis ein homogener Teig entstanden ist. Die angestrebte Teigtemperatur liegt bei 27-30°C.
30-45 Minuten Teigruhe in der Knetschüssel.
Arbeitsfläche und Teig gut bemehlen. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und etwas flach drücken. Von allen Seiten nach innen hin einschlagen, so daß eine Kugel entsteht. Diese Kugel mit dem Schluß nach oben in ein gut bemehltes großes Gärkörbchen legen und abgedeckt 80-90 Minuten reifen lassen (knappe Gare).
Auf den Einschießer kippen (Schluß unten) und mit scharfer Klinge viele kleine Einschnitte auf der Oberfläche setzen. Bei 250°C in den gut vorgeheizten Ofen einschießen und leicht schwaden.
Nach 10 Minuten auf 210°C reduzieren und für weitere 55-65 Minuten kräftig ausbacken. Mindestens 6-12 Stunden auskühlen lassen.

Fünf4

fünf2

Abonnieren
Benachrichtigen bei

49 Kommentare
Älteste
Neueste
Theodor Pohlmann
22. Dezember 2014 16:01

Einfach ein Rundherum SUPER-Brot !! Herrliche Form, locker, leicht und voll Aroma. Ich denke es eignet sich auch für verschiedene Variationen mit z.B. Walnusspasten, Käse-Erdnuss oder auch scharf mit schwazer/grüner Pfefferpaste oder einer Chillipaste. Danke.

Suzana
14. April 2020 15:43
Antwort auf  Theodor Pohlmann

Das Brot ist ein Hammer. Habe es gestern das erste Mal gebacken, gehört jetzt zu unserem Lieblingsbrot. Danke für das tolle Rezept.

23. Dezember 2014 15:09

Gerne würde ich mal ein Foto von so einem Roggen-Teig sehen, zur Orientierung wie der in etwa aussehen sollte damit nachher ein gutes Brot rauskommt….

26. Dezember 2014 16:15
Antwort auf  ninive

Hallo Ninive,
am Wochenende backe ich es sowieso noch mal – werde mal auf den Auslöser drücken. Es schmeckt allen hier so gut, daß Nachschub her muß.

29. Dezember 2014 20:19
Antwort auf  brotdoc

danke schonmal im Voraus- ich bin gespannt!

Karin
29. Dezember 2014 23:42

Hallo Björn,
Ich habe heute dieses köstliche Brot nachgebacken. Meine Variante war, dass ich den Sauerteig mit selbstgemahlenen Mehl angesetzt habe. Die Wassermenge habe ich um 60g erhöht. Das Ergebnis war professionell. Da ich gerne ganz vollwertig backe, werde ich den Versuch starten, das Brot nur aus selbstgemahlenen Mehl herzustellen. Dir aber lieben Dank für die Anregung und deine schönen Bilder!!
Herzliche Grüße
Karin

Claus Teßmann
1. Januar 2015 16:10

Moin, Björn,
danke für dieses fantastische Rezept. Das ist ein ganz großes Brot, nicht nur wegen der Maße. Ich habe es gestern nachgebacken. Allerdings hatte ich nur noch 1 kg 1150er Mehl im Haus. Da habe ich kurzenhand für den Hauttteig 500g sebstgemahlenen Roggen und 475g Typ 1150 genommen. Die Krume war nicht ganz so porig, wie auf Deinem Foto, aber sehr locker und elastisch.
Mein Backofen schaltet übrigens automatisch nach 1 Stunde die Beleuchtung ab, wenn man keibe Backfunktion auswählt. Ich habe mir aber damit beholfen, daß ich mit einem Backofenthermometer die Temperatur überwacht habe und bei Erreichen von ca. 28°C wieder kurz auf 35°C hochgeheizt habe. Da mein Ofen gut isoliet ist, musste ich das nur 3 mal machen. Aber das Aroma hat mich dafür vollends entschädigt. Großartig und noch mal Danke.
Herzliche Grüße aus dem hohen Norden
Claus

1. Januar 2015 20:32
Antwort auf  Claus Teßmann

Hallo Claus, ich war auch hin und weg von diesem Brotgeschmack. Muß an der milden Roggensauerteigführung liegen, daß es so aromatisch und mildsauer schmeckt.
Möglicherweise reicht es auch, die Zieltemperatur zumindest am Anfang zu erreichen und zu halten. Also den Sauerteig mit 30-34°C starten zu lassen und dann die Temperatur langsam abfallen zu lassen. So kannst Du das auch über Nacht ablaufen lassen und brauchst nicht zwischendrin aufstehen 😉

2. Januar 2015 06:20

Hallo Björn, das Brot sieht so lecker aus!!
Gut, dass wir am Wochenende auch wieder backen. Das Rezept wird ausprobiert.
Gruß
Harald

[…] Rezept stammt im Original von Björn, dem “Brotdoc” und heißt bei ihm “Fünfpfünder-Roggenbrot”. Da wir aber nur die halbe Teigmenge verwendet haben wurde eben ein Zweieinhalbpfünder […]

anna
23. Januar 2015 09:45

Hallo Björn,
ein herrliches Brot, gestern gebacken und heute zum Frühstück probiert. Ich konnte nicht aufhören, so lecker ist es. Bitte noch mehr Fünfpfünder!!! Ich backe sehr gerne große Brote. Wenn ich kleinere Mengen verdopple, klappt es nicht immer. Ich muss meistens öfters ausprobieren. Vielen Dank für die tollen Rezepte.
Ich wünsche ein schönes Wochenende.
anna

André
20. Februar 2015 11:10

Hallo Björn,
das Brot ist grad im Ofen und es duftet echt schon richtig gut und sieht schon super aus.
Bevor der Laib in den Ofen kam hatte ich allerdings schon ein paar Probleme. Oder sagen wir eins – dafür im wahrsten Sinne des Wortes ein Großes!
Ich besitze einen Gärkorb von Birkmann, der laut „Beipackzettel“ für 1500-2500 g Teig geeignet ist. Allerdings ragte der Teig bei der Stückgare schon nach 60 Minuten so extrem über den Rand, dass ein richtiger Wulst enstand und es kurz davor war dass der Teig über die Kante wächst…
Mir ein bisschen hin und her, auf den Schieber, in eine große Schüssel um diesen Wulst wegzubekommen, und dann wieder auf den Schieber habe ich den Laub irgendwie recht Heil in den Ofen bekommen!
Okay, lange Rede kurzer Sinn (aber ich war irgendwie echt genervt, besonders über die Firma Birkmann… Das mussten mal raus. Sollen sie nichts von 2,5 kg Teig raufschreiben):
Was nimmst du für einen Gärkorb, kannst du mir einen Empfehlen, der auch für das Brot oder andere dieser Größe gut geeignet ist?

Beste Grüße,
André

22. Februar 2015 10:55
Antwort auf  André

Hallo Andre,
ich habe so ein Gärkörbchen: http://www.ebay.de/itm/like/170637678128?lpid=106&chn=ps
Da ich zwei davon gekauft habe kann ich sagen, daß sie auch alle ein wenig unterschiedlich ausfallen. Ein Körbchen kommt mit 3 kg Teig klar, das andere maximal mit 2,5 kg, obwohl 3 kg draufsteht. Handarbeit vielleicht 😉
Es empfiehlt sich immer, das Körbchen 0,5 – 1 kg größer zu wählen, als die Teigmenge.

10. April 2015 11:43

Hab ich letzlich mal nachgebacken. Ist super geworden und sah auch gut aus. Danke fürs Rezept.

10. April 2015 19:01

Hey,
ich hab das Brot eben entdeckt, weil ich mal ein reines Roggenbrot backen wollte.

Ich bin noch Anfängerin was das Backen angeht und sehr neugierig auf Neues. Meine letzten Beiden Brot-Versuche sind kläglich gescheitert und ich brauche dringend mal wieder einen Erfolg. So wie du das schreibst, sollte ich das mit diesem erreichen. 😉

Was ich mich aber auch frage ist: Kann ich die Menge auch halbieren und somit ein kleineres Brot backen? Und wie lange müsste man das dann backen?
Wir sind nur zu zweit und ein so großes Brot würde zwei Wochen reichen… 🙂

Liebe Grüße, Jasmin

12. April 2015 22:47
Antwort auf  Jasmin

Na klar geht das, allerdings reduziert sich die Backzeit auf ca. 60 Minuten. Achte gegen Ende auf die Krustenfarbe. Hast Du schon Erfahrung mit Roggenteigen?

13. April 2015 10:02
Antwort auf  brotdoc

Danke für deine Antwort. 🙂
Ich hab noch nicht wirklich viel Erfahrung mit Roggenteigen gemacht. Die ersten zwei Brote, die ich gemacht habe, waren mit Dinkel und Weizen. Und die letzten Zwei waren gemischt mit Dinkel und Roggen, oder Weizen und Roggen.
Ich hab das Brot gestern nach der Anleitung von CaHaMa gebacken. 🙂 Mit dem Ergebnis bin ich semi-zufrieden. Es ist zwar sehr lecker und riecht auch wirklich toll, aber es ist mal wieder nicht richtig aufgegangen.
Mein Sauerteig ist noch ziemlich Jung, also etwa 3 Mal aufgefrischt worden und deswegen noch nicht triebfähig, aber ich habe mehr Hefe ins Brot gemacht.
Was ich immer wieder in Videos oder auf Bildern sehe, ist, das der Teig bei anderen viel zäher bzw. elastischer ist als bei mir. Bei mir ist er immer instabil und leicht reißbar. Es entstehen so viele Blasen, das bei jeder kleinsten Berührung der Teig reißt. Porös ist glaub ich das richtige Wort dafür. Er geht aber auch nicht richtig auf in der Ruhezeit.
Woran liegt das?
Falten und dehnen ist in meinem Falle unmöglich. Bevor ich irgendwas falten kann, muss ich die Masse erstmal wieder in eine nicht poröse Masse verkneten. Oder den Teig mit den Fingern platt drücken, damit ich ihn überhaupt über seine eigene Hälfte stülpen kann…

Heike
12. April 2015 22:42

Hallo Bjön, ich möchte gerne 2 Brote aus dem Teig machen. Wenn ich beide zusammen backe, muss ich dann irgendwas an der Backzeit ändern ?
Liebe Grüße Heike

12. April 2015 22:46
Antwort auf  Heike

Hallo Heike,
die Backzeit reduziert sich um geschätzte 10 Minuten, guck aber bitte gegen Ende einmal öfter in den Ofen und richte Dich nach der Krustenfarbe. Sie soll dunkelbraun bis ebenholzfarben werden.

Heike
13. April 2015 07:24

Guten Morgen. Vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde berichten, wie es geworden ist. ☺

Heike
13. April 2015 19:03

Hallo Björn, die Backzeit kam mit 10 min. weniger hin. Hat alles gut geklappt.
Nur die Kruste ist mir ein bisschen weich geworden. Woran kann das liegen ?
Geschmeckt hat es super !!! Meine Enkelkinder konnten nicht genug davon bekommen !
Und das soll schon was heißen ☺

Frank
27. April 2015 17:11

hallo
Gestern gebacken, schmeckt klasse

aber beim stürzen aus dem Gärkorb verlief das Brot doch arg, auch klebte es sehr, dadurch hatte es nach dem backen nur kleine Poren und war ziemlich fest

was habe ich alles falsch gemacht ?

Martin
21. Mai 2015 20:24

Genau solche Brote lassen mein Salzburger Herz höher schlagen!
Wird dieses Wochenende zum zweiten mal in Angriff genommen 🙂
Wenn`s mindestens so gelingt wie beim letzten mal, wird`s wieder ein Genuß.
LG aus der Nachbarschaft am See

22. Mai 2015 07:19
Antwort auf  Martin

Viel Erfolg!

23. Mai 2015 12:39
Antwort auf  brotdoc

Danke – wenn man dem Geruch und den Blicken durchs Glas nach urteilt – wird`s wieder der Knaller 😀

André
7. Juli 2015 14:45

Hallo Björn,
das Brot ist ein absoluter Favorit von mir.
Daher möchte ich es gerne zum 35. Hochzeitstag verschenken. Am liebsten mit einer großen Mehl-35 beschriftet.
Meinst du, dass das klappen könnte, wenn ich den Teigling erst mit Vollgare schiebe und dann nicht einschneide?
Oder würde es auch funktionieren, wenn ich bei knapper Gare oben die 35 platziere und dann drum herum einschneide?

Ich würde mich über deine Meinung freuen
Besten Gruß, André

Bettina
15. November 2015 14:48

Hallo Björn!

Jetzt hab ich mich an dein 5-Pfünder rangetraut, nur leider weiß ich nicht wie ich ein Foto hier auf die Seite stellen kann. 🙂

Und ich möchte mich den vielen Kommentaren auf deiner Seite anschließen. die Seite ist toll auch die Erklärungen und Tipps. Danke dafür! 🙂 Nachdem ich mich auf Ketex’s Seite austobt habe, ist jetzt deine dran. :))))

15. November 2015 17:21
Antwort auf  Bettina

Hallo Bettina,
hier kann ich keine Möglichkeit einstellen, um Leser etwas hochzuladen zu lassen. Du kannst mir das Bild aber per email schicken, dann lade ich es Dir hoch. Freut mich, daß es geklappt hat!

Bettina
15. November 2015 22:09
Antwort auf  brotdoc

Hallo nochmal! 🙂 Danke für die schnelle Antwort. Wenn meine Technik es zulässt werde ich dir morgen mal ein Foto vom Anschnitt schicken. 🙂

Lg

Sonja
16. Februar 2016 20:09

Hallo Björn,
gestern habe ich kurzentschlossen dieses Rezept aufgegriffen, um meine noch vorhandenen Mehl-Vorräte aufzubrauchen. Den Sauerteig führte ich 12 Stunden bei durchgehend 28 Grad. Die Teigschüssel von der Ankarsrum war mit den Zutaten gut gefüllt. Vor einigen Stunden zog ich das Brot aus dem Ofen. Ich bin total begeistert! Geschmacklich ist es der Hammer. Vielen Dank für dieses tolle Rezept!
Viele Grüße Sonja

17. Februar 2016 07:38
Antwort auf  Sonja

🙂 Freut mich!

Susen
24. März 2016 15:42

Hallo Björn!
Ich würde gerne mal ein Graubrot backen mit Haselnüssen und Dörrpflaumen drin und dachte, dass der Teig (in reduzierter Menge!) des Fünfpfünderbrotes sich ganz passabel dafür verwenden lassen sollte. Meine Fragen:
1.Würdest du diesen Teig auch dafür empfehlen oder würdest du eher ein anderes Basisrezept nutzen?
2. Hast du Erfahrungen damit wie lange man die Dörrpflaumen vorher einweichen muss? Vor allen Dingen, wie viele Dörrpflaumen würdest du verwenden?
3. Gibt es etwas zu beachten beim Einarbeiten der Trockenzutaten?
Schöne Ostern!
Viele Grüße
Susen

Andreas
21. Februar 2017 11:39

Hallo Björn, nach längerer Zeit mit Weizen-und Dinkelbroten habe ich am Wochenende mal dieses Brot in Angriff genommen. Das 997er Roggenmehl von der Draxmühle verlangte sogar noch etwas mehr Wasser wie im Rezept angegeben. Herausgekommen sind zwei super aromatische Brote. Vielen Dank für dieses tolle Rezept.
Viele Grüße
Andreas

Karin
13. Juni 2018 15:21

Hallo Björn,
soll ich für das Teigmischen mit der Kenwood den Knethaken oder den K-Haken nehmen?
Viele Grüße
Karin

Petra Karliczek
14. September 2018 08:52

Hallo Björn,

kann ich die Hefe durch Hefewasser als Schüttwasser im Hauptteig ersetzen?
Und macht es Sinn den Sauerteig auch schon mit Hefewasser anzusetzen?
Viele Grüße, Petra

Monika
16. Juli 2019 16:50

Hallo Björn,
schon lange bin ich auf der Suche nach einem reinen Roggenbrot. Ich hätte mich niemals getraut so ein Riesenbrot zu backen. Aber Du hast geschrieben, wenn man sich an die Vorgaben hält, kann es jeder. Und das stimmt. Es ist ein Superbrot mit einem Supergeschmack geworden. Nun muss ich mir nur noch einen größeren Gärkorb kaufen.
Danke fürs Rezept.
L.G. Monika

Claus Teßmann
4. März 2020 19:45

Moin, Björn,
ich möchte nach längerer Zeit das Brot noch einmal backen, dann allerdings ohne Zusatz von Industriehefe. Mein ASG ist durchaus triebig genug, um es zu packen. Muß ich denn für den Sauerteig etwas mehr ASG nehmen oder noch etwas ASG zum Haupteig geben? Oder meinst Du, daß es mit etwas Geduld (die ich immer nur schwer aufbringe) auch mit der Originalmenge ASG funktioniert?
Liebe Grüße aus dem hohen Norden
Claus
P.S: Glückwunsch zu dem neuen Backofen. Ich backe seit 8 Jahren mit dem Neff VarioSteam und bin auch ganz happy damit. Habe aber die Temperatur immer 10°C bis 20°C niedriger als in Deinen Rezepten eingestellt…

Hannelore Nießen-Becker
15. April 2020 05:49

Guten Morgen,

ich bin Anfänger und interessiere mich sehr für das Brot. Leider steht bei mir nicht, wieviel Roggenmehl für den Vorteig genutzt wird. Kann das bitte noch nachgetragen werden?

Vielen Dank

Hannelore Nießen-Becker
15. April 2020 21:26
Antwort auf  brotdoc

Bei mir steht das nicht, sondern das hier als Vorteig:

g Roggenmehl Typ 1150
525 g Wasser (45-50 °C)
25 g Roggen-Anstellgut
Wasser und Mehl vermischen, Anstellgut zugeben und den Sauerteig im kurz vorgeheizten Ofen (28-30°C) bei angeschalteter Lampe 12 Stunden reifen lassen. Er riecht würzig-fruchtig und hat sich sichtbar vergrößert.

Thomas Groß
3. September 2020 11:06

Hallo Björn,
nach langer Zeit wieder das Fünfpfünder Roggenbrot erfolgreich hergestellt. Danke für das Rezept. Wir sind sehr begeistert über den herzhaften Geschmack und freuen uns über den enormen Brotvorrat. Meine Porung erscheint mir etwas kleiner als auf deinem Foto. ich schicke mal Fotos per e-mail.
Danke und ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erfolg

LG Thomas

Thomas Groß
3. September 2020 11:49

Hallo Björn,
ich habe vergessen zu sagen, dass ich das Roggen ASG zuvor zweimal nacheinander aufgefrischt habe. Den Rest von meiner ersten Auffrischung, ca. 90 Gramm, habe ich dem Hauptteig zugefügt.
LG.
Thomas

Claus Teßmann
7. Mai 2022 20:20

Moin, Björn,
der Fünfpfünder muß immer wieder gebacken werden, so großartig ist der Geschmack. Mittlerweile backe ich ihn aber aus 100% selbstgemahlenem Roggen und ohne Hefe. Auch ersetze ich einen Teil des Mehls im Sauerteig durch geröstetes Altbrot. Bin rundum zufrieden mit dem Geschmack, aber ich wünschte mir eine etwas offenere Porung. Hast Du eine Idee, woran ich da schrauben könnte, um das hinzukriegen? Mag ja auch übertrieben sein, bei 100% Vollkorn eine lockerere Krume zu erzielen, aber ich möchte nichts unversucht lassen. Vllt wird es ja mit der neuen Knetmaschine was, wenn sie denn mal kommt. Habe mir die Häussler Nova vor Weihnachten bestellt und warte noch….

Claus Teßmann
7. Mai 2022 20:22

…und hier die ‚Innenansicht‘ dazu… Habe es bei Vollgare eingeschoben….