Nun ist er schon wieder vorbei, der Brotbackkurs, den ich gemeinsam mit Lutz Geißler in Münster gegeben habe. Drei anstrengende aber auch sehr schöne Tage liegen hinter uns und zusammengezählt 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zwar überwiegend „aus der Gegend“ kamen, aber zum Teil selbst den Weg von der Südlichen Weinstraße ins spätsommerliche Münster nicht gescheut habe, um uns auf die Finger zu gucken.

Wir hatten insgesamt 7 verschiedene Rezepte ausklamüsert und vorbereitet: Beginnend mit einem reinen Roggenbrot, das in Lutz‘ Backmolle zubereitet wurde, arbeiteten wir uns mit reinem Dinkelbrot, Focacciateig, Toastbrot und weißen Brötchen zu den beiden Krönungen des Tages vor. Ciabatta mit einer Teigausbeute von 190 sowie Baguettes. Die wichtigsten Techniken der Teigführung, Teigebearbeitung und der Gare konnte daran demonstriert werden. Ein wenig zu kämpfen hatten wir mit den Öfen, die nur in Mindestzahl vorhanden waren und teilweise so schwach heizten, daß ich einen „Schlappi“ getauft habe.

Wie es Tradition ist, verließ keine Teilnehmerin und kein Teilnehmer den Kurs mit Brotvorräten, die nicht mindestens für 2 Wochen ausreichen.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, war etwas ganz anderes als mein „normaler“ Beruf. Ein Ausblick auf 2017: vom 17. bis 19. März 2017 wird der Kurs in Münster nochmals stattfinden. Leider ist er bereits ausgebucht.

Ein paar Bilder als Eindruck:

Die Landgenußwerkstatt im Haus Coerde, Münster

Die Landgenußwerkstatt im Haus Coerde, Münster

 

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Das Foyer

 

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Der Kursraum

 

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Lutz mit Roggenbrotteig in der Backmolle

 

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Angstthema: wie bearbeite ich reinen Roggenteig – kein Problem!

 

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Zwischendurch ein wenig Theorie zu Vorteigen

 

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Nächstes Angstthema: Baguettes – auch kein Problem 🙂

 

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Weizenbrötchen mit lockerer Krume auch ohne Backmittel

 

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Reines Roggenbrot wie gemalt

 

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Brotvorrat gefällig?

 

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Und phantastisches Focaccia mit Flammkuchenbelag