Vollkornbrot „Sylter Art“

Seit knapp drei Monaten werkele ich an diesem Rezept. Immer und immer wieder habe ich es in verschiedenen Varianten gebacken. Aufbauend auf dem „Sylter Weißbrot“ wollte ich das Prinzip auf ein Vollkornbrot umbauen. Ich habe dabei wieder einiges gelernt. Unter anderem, dass wir Vollkornmehl in der Fermentation nicht zu viel zumuten sollten.

Nachdem ich den kleinen Hype um das Sylter Weißbrot im Oktober zunächst in völliger Unkenntnis des Hamburger Original-Brotes mitgemacht habe, bot sich Ende November eine Gelegenheit, mein Wissen zu erweitern. Im Rahmen der Promotion meines neuen Buchs hatte ich einen Live-Auftritt beim Hamburger Lokalsender „Hamburg 1“ und zwischen der Sendung und meiner gebuchten Zugrückfahrt verblieben etwa 2 Stunden Zeit.

Habe also die Filiale der „Backgeschwister“ in der Europapassage aufgesucht und dort je ein halbes „Sylter Weißbrot“ und „Sylter Vollkornbrot“ erstanden. Zuhause angekommen habe ich sie dann sofort probiert. Es sind beides für meine Begriffe sehr gute Brote, wobei ich persönlich glaube, dass dem Bäcker beim Vollkornbrot in der Nacht ein Abwiege-Fehler beim Salz unterlaufen sein muss. Das Vollkornbrot war mir deutlich zu salzig. Dennoch hat mich insbesondere die Lockerheit und Saftigkeit angespornt, ein eigenes Rezept für solches Brot zu entwerfen.

Fehler, die ich auf dem Weg zu diesem Rezept gemacht habe, waren vielfältig. Zum einen ließ sich das Vorhaben, analog zum Weißbrot in den Vorteigen deutlich über 50 Prozent der Mehlmenge zu gehen, nicht verwirklichen. Dazu ist die Teigstruktur nicht stabil genug – das war beim Weißbrot anders. Zudem hat es sich auch als günstiger erwiesen, die große Teigmenge zu halbieren und das Brot zumindest grob zu formen. Dadurch ließ sich ein besseres Volumen und ein schönerer Querschnitt erzielen. Es brauchte auch etwas mehr Sauerteig aus Weizenmehl.

Für das endgültige Rezept bin ich dann auch noch mal in den Supermarkt gegangen und habe dort ein Vollkornmehl gekauft. Ich wollte für mich wissen, ob das Rezept auch ohne die inzwischen gängigen extrabackstarken Vollkornmehle der bekannten Mühlen funktioniert. Das tut es und das freut mich besonders.

Ich wünsche Euch nun einen schönen Silvesterabend und ein erfolgreiches neues Jahr 2025.

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Vollkornbrot „Sylter Art“

Ein locker-saftiges Vollkornbrot mit dem Vollkorn einfach Spaß macht
Reifezeit Hauptteig3 Stunden
Produkt: Brot
Triebmittel: Biga, Weizensauerteig
Suchbegriff: Vollkornbrot
Servings: 2 Brot-/e
Calories: 204kcal

Zutaten

Sauerteig

  • 100 g Wasser 40 °C
  • 8 g Sauerteig-Anstellgut
  • 160 g Weizenvollkornmehl

Biga

  • 150 g Wasser kalt (10-15 °C)
  • 1 g Frischhefe
  • 300 g Weizenvollkornmehl

Schrot-Brühstück

  • 90 g Weizenschrot grob alternativ: Weizenvollkornmehl
  • 180 g Wasser kochend

Hauptteig

  • 630 g Wasser kalt (10-15 °C)
  • Reifer Biga in Stücke gerissen
  • Reifer Sauerteig in Stücke gerissen
  • Brühstück abgekühlt
  • 530 g Weizenvollkornmehl
  • 110 g Weizenmehl Typ 550
  • 25 g Salz
  • 22 g Ahornsirup alternativ: Honig, Melasse oder Zuckerrübensirup

Anleitungen

  • Für den Sauerteig das Anstellgut im Wasser durch Rühren auflösen. Das Mehl zugeben und etwa 1 Minute zu einem festen Teig verrühren /-kneten. Diesen 10 bis 14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • Für den Biga die Hefe im Wasser durch Rühren auflösen. Das Mehl zugeben und etwa 1 Minute zu einem festen Teig verrühren /-kneten. Diesen 10 bis 14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • Für das Brühstück kochendes Wasser über das Schrot gießen und sofort gut verrühren. Mindestens 30 bis 45 Minuten abkühlen lassen.
  • Die Hauptteigzutaten in die Knetschüssel geben. Sauerteig und Biga von Hand in kleine Stücke reißen, damit sie sich besser verkneten lassen (s. Foto). Bei langsamer Knetgeschwindigkeit den Teig geduldig so lange kneten, bis er beginnt sich von der Schüssel zu lösen.
  • Wenn der Teig recht fest erscheint, kann dann noch weiteres Wasser nach Augenmaß eingeknetet werden. Wenn der Teig jetzt noch sehr weich ist, diesen Schritt unterlassen.
  • Auf schnelle Knetgeschwindigkeit erhöhen und den Teig gut auskneten.
  • In eine eingeölte rechteckige Teigwanne geben und sofort einmal dehnen und falten.
  • Den Teig insgesamt 3 bis 4 Stunden abgedeckt reifen lassen. Je nach Teigstand noch ein- bis dreimal dehnen und falten. Das Teigvolumen sollte sich etwa verdoppeln bis verdreifachen.
  • Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche kippen und in 2 gleich große Teile nach Augenmaß teilen.
  • Die beiden entstehenden rechteckigen Teiglinge von der kurzen Seite einmal übereinander falten. Mit dem entstehenden Schluss nach unten auf den Einschießer legen (s. Foto).
  • Den Ofen auf 260-270 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wer diese Temperatur nicht erreichen kann, heißt so heiß vor wie möglich.
  • Nach 40-45 Minuten die Brote in den Ofen einschießen und sofort gut schwaden.
  • Die Temperatur auf 210 °C reduzieren. Die Brote kräftig ausbacken, mindestens 60 Minuten.
  • Nach dem Backen mit Wasser besprühen und mindestens 60 Minuten vor dem Anschneiden abkühlen lassen, auch wenn es schwer fällt.

Nährwerte

Schätzwerte pro: 100g | Energie: 204kcal | Fett: 1,4g | davon gesättigte Fettsäuren: 0,2g | Kohlenhydrate: 43,3g | davon Zucker: 0,9g | Ballaststoffe: 5,9g | Eiweiß: 7,6g | Salz: 1,2g
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53 Kommentare
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Eva Bernardi
31. Dezember 2024 20:22

5 Sterne
Ich wollte NIE diesen Hype mitmachen – aber jetzt, in der Vollkornvariante – bin ich dabei und werde es im neuen Jahr umsetzen. Danke, Björn, für dieses tolle Rezep

Jupp Bröckelmann
1. Januar 2025 08:29

5 Sterne
Hallo Björn. 5 Sterne habe ich für Deine Arbeit vergeben! (backen muss warten bis ich einen neuen Backofen habe 🙁 ) Das Rezept und die Bilder lesen sich sehr gut und animieren zum Nachbacken, welches ich garantiert auch bewerkstelligen werde! Gruß Jupp Bröckelmann 🙂

Uwe
1. Januar 2025 09:39

Moin aus Hamburg 😉schön das unsere Stadt geholfen hat dieses tolle Rezept zu entwickeln 👍das Rezept ist so ganz nach meinem Geschmack und ich werde es noch diese Woche ausprobieren und berichten..

Gabriele Kaiser
1. Januar 2025 10:44

Ich kann mich mal wieder nur bedanken! Nicht nur für das Rezept an sich, sondern auch für die Supermarktmehltauglichkeit. Bzw. einfach die Möglichkeit, Mehl ohne Schnickschnack-Backfähigkeit und Sondergedöns zu verbacken, das man auch hier in der Mühle um die Ecke bekommt. Daumen hoch!

Bernhard H.
1. Januar 2025 16:36

Ein vielversprechendes Rezept. Danke, werde es gerne ausprobieren, ansonsten Ihnen und Ihren Lieben ein angenehmes Jahr 2025. Bleiben Sie gesund und munter.

Jakob
1. Januar 2025 18:18

Auch von mir Daumen hoch für die tolle Arbeit und das gute Ergebnis! Ich finde es auch wichtig, dass ein Brotrezept für den „normalen“ Hobbybäcker umso leichter nachzubacken ist, je alltagstauglicher die Zutaten sind, ohne dass es aber an handwerklicher Raffinesse mangelt. Außerdem bin ich auch ausgesprochener Fan von gesunden (gern Vollkorn) Broten, die trotzdem fluffig und voller Geschmack sind.

Dieses Rezept hätte auch sehr gut in Dein neues Buch gepasst.

Vielen Dank und weiter so!!

Rokko
2. Januar 2025 00:19

5 Sterne
Auf ein gutes neues Brotbackjahr
Das Sylter Weißbrot hab ich nachgebacken….sehr lecker jetzt das Vollkorn….mal sehen
Für mich ist aber das Kastenweißbrot /Toastbrot das absolute Highlight ich weiß nicht wie oft ich das schon gebacken habe und immer ist es ratz fatz gegessen ich hab auch schon verschiedene Mehlsorten probiert nur mit ganz normalem Weizenmehl wird es unübertrefflich
Danke und beste Grüße

Dieter Mühl
2. Januar 2025 15:30

Hallo habe Interesse es nach zubacken
kannst du eventuell mir sagen wie viel ein Brot wiegt.
Ich backe Brot im kleinen Ofenmeister das ein Brot
herein passt
Danke im voraus

Stefanie Sauder
2. Januar 2025 19:30

5 Sterne
Vielen Dank für das Rezept und Deine Arbeit.
Ich habe es gerade angeschnitten,- das Rezept hat (wie immer) super funktioniert und das Brot schmeckt fantastisch!

Despina Stefanidou
3. Januar 2025 18:27

Danke für das tolle Rezept. Habe ich heute nachgebacken und was soll ich sagen. Es ist unglaublich saftig und lecker. Man glaubt nicht dass es Vollkorn ist. Das Sylter Weißbrot ist mir auch super gelungen. Danke. Ein freues neues Jahr für dich und deine Familie.

Elke
4. Januar 2025 09:08

Hi Björn,
erstmal ein großes Dankeschön für dieses Rezept – das Brot ist gerade „in der Mache“…
Eine Frage zu den Vorteigen – die sind ja schon seeehr fest! Was hat dich dazu bewogen, diese sonfest anzusetzen?

Horst Sobieroy
4. Januar 2025 10:44

5 Sterne
Hallo Björn und herzliche eujahrsgrüße aus dem Münsterland. Ich habe den Teig stehen, aber noch nicht gebacken. Mal schau’n. Allerdings habe ich viel gelernt: eine Biga ist genial, nicht nur für’s Brot. Allerdings habe ich die Wassermenge um 50g gesenkt – irgendwie hatte ich Schiss vor der hohen Menge. Das war auch gut so, obwohl ich „gutes“ Mehl aus einer Biomühle verwende. Ich bin gespannt, wie es wird.

Wiete Arndt
4. Januar 2025 13:18

Gesundes neues Jahr erstmal!❤️ Auf Grund der Supermarkttauglichkeit hab ich mich an diese Vollkornvariante gewagt. Der Biga brauchte sehr lange, um sich im restlichen Teig zu lösen. Geknetet habe ca. 35 Minuten, dann löste er sich endlich vom Boden und bestand doch Tatsache den Fenstertest. Im Moment ruht er in der Box und ich überlege, wie der nächste Schritt gemeint sein könnte. Formen und erst dann den Ofen hochheizen? Also noch wenigstens eine 3/4 Stunde vorgeformt weiter ruhen lassen? Oder doch schon in letzte Stunde hochheizen und nach dem Formen direkt in den Ofen?

Wiete Arndt
5. Januar 2025 18:23
Antwort auf  brotdoc

Danke dir, so habe ich es letztendlich auch gemacht. 😁
Ich hätte ein wenig länger backen sollen, um die Kruste noch etwas krosser und dunkler zu bekommen. Auch das Besprühen habe ich am Ende dann doch vergessen. Aber sonst super gelungen! Beide Mehle aus einem Supermakt: Vollkorn Tegut Eigenmarke und 550 Demeter Campo Verde (Edeka oder Kaufland). Kein zusätzliches Wasser getraut. Ich bin happy, dass der Teig sogar den Fenstertest bestanden hat, dafür musste die Maschine aber auch lange arbeiten. Da oft nur insgesamt 15 Minuten angegeben sind, breche ich meist zeitiger ab, zu groß die Angst zu überkneten. Ich habe die letzten Tage 3 ganz unterschiedliche Brote als Nachschub gebacken. Eins hätte ich mir lockerer und somit größer vorgestellt, das nächste extreme Übergare schon weit, wirklich seeeehr weit vor der angegebenen Zeit und die Backzeit könnte doppelt so lange wie angegeben gewesen sein. Man kann es immerhin essen. 🙈🙈🙈 Da war am Ende das Vollkorn Sylter der volle Erfolg! 😁🤩 Danke für’s Rezept! Ich glaube, nun traue ich mich mal ans „original“ Sylter.

Gabriele Kaspar-Annweiler
5. Januar 2025 16:09

5 Sterne
Hallo Björn, habe gerade Das Brot angeschnitten und bin begeistert. Wie immer ein super gutes Ergebnis. Ich backe schon seit vielen Jahren und habe auch viele Brotbücher, aber bei deinen Rezepten bin ich immer auf der besten Seite. Heute hatte ich zwar einen sehr weichen Teig, der nicht zu formen war, aber ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und den Teig im Topf gebacken. Perfekt.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein gesundes und gutes neues Jahr

Katja K.
5. Januar 2025 19:58

5 Sterne
Was für ein tolles Rezept!
Meine Cooking Chef hat wirklich sehr lange im kleinsten Gang gebraucht und ich denke, das ich am Ende etwas zu früh hochgeschaltet habe. Auf das zusätzliche Wasser habe ich verzichtet, da mein Teig sehr weich war. Das Brühstück war aus Ermangelung an Schrot mit WVM angesetzt. Am Ende sah der Teig ganz gut aus, war jedoch nicht so standhaft wie auf deinen Bildern. Deswegen habe ich auch mehr als empfohlen gefaltet, was dem Teig am Ende relative Standhaftigkeit verliehen hatte. Leider ist mir das Einschlagen für die Stückgare nicht ganz so gut gelungen…
Zugegeben habe ich sehr gezittert, als ich die beiden Brote in den Ofen schob, aber das Ofenkino war toll. Das Ergebnis riecht lecker, sieht auch ansprechend aus und auf den Geschmack sind wir hier sehr gespannt.
Gebacken habe ich mit den Mehlen der Bruckmayr Mühle und vorgeheizt hatte ich auf 300 Grad.
Vielen Dank an dieser Stelle für deinen tollen Blog und deine Mühen.

Katja K.
5. Januar 2025 20:00

Mein Bild vom Anschnitt.

Petra
6. Januar 2025 19:36

Hallo Björn, habe heute das Sylter Vollkornbrot gebacken. Die Wassermenge um ca. 100 g gesenkt, da der Teig doch sehr weich war. Nach nach 3 Stunden Stockgare , die Teiglinge geformt und noch 40 Minuten zur Stückgare gestellt und dann gebacken. Leider hatte das Brot einen Krumenriss. Hast du eine Idee, was ich falsch gemacht habe? Geschmacklich ist das Brot super.

Petra Jankrift
12. Januar 2025 19:21

5 Sterne
Hallo Björn,
Ich habe nun erstmals nach dem Kurs das Vollkorn-Sylter gebacken mit einem Super Ergebnis . Im Gegensatz zum Kurs habe ich auch das Coil-folding gut hinbekommen 😉
Zwischendurch bin ich allerdings fast verzweifelt , meine Kitchenaid hat fast ne Stunde geknetet, bis der Teig optimal und der Biga verknetet war…
Tolles Brot und tolles Rezept !
Liebe Grüsse aus Soest Petra

Johann Hülsmann
13. Januar 2025 09:54

Da ist wohl etwas viel Wasser drin.
Fast 200er TA.
Musste Mehl nachgeben.

Friedhelm
23. Januar 2025 11:00

TA 190?
Ich habe den Teig nach Rezept hergestellt und er war so flüssig, dass ich in einer Form backen musste. Ich könnte mich verwogen haben. Aber wenn ich die TA berechne komme ich auf 189, was die Konsistenz erklären würde.

Alessa
30. Januar 2025 00:25

Lieber Björn,
vielen Dank für das tolle Rezept! Kann ich den Sauerteig durch meinen Lievito ersetzen? Wenn ja, wie wäre das Mischverhältnis anzupassen?
Vielen Dank vorab und viele Grüße

Ingo
2. Februar 2025 10:51

Ich habe den Teig in der Wilfa verarbeitet, der läuft wie Haferbrei und hat Null Stand.
Vollkornweizen habe ich selbst in der Hawo gemahlen.
Ich habe nochmal 100g Weizenvollkornmehl zugegeben (macht man ja eigentlich nicht) um ihn etwas standfester zu haben.
Verwogen habe ich mich nicht, bin etwas ratlos.

Stephan E
25. Juni 2026 10:25
Antwort auf  Ingo

Hallo Ingo,
versuche mal das Korn 3-4 Tage vorher zu mahlen. Das wirkt meistens!

Calle
3. Februar 2025 11:26

5 Sterne
Das ist ein absolut faszinierendes Brot. Es sieht erstmal … tja, … solide aus. Schmeckt ein bißchen brav, nach Vollkorn eben. Aber dann!!! Die feinsplittrige Kruste bleibt feinsplittrig über Tage (gelagert stehend auf der Schnittfläche). Die Krume gewinnt geschmacklich unglaublich mit der Zeit – sie wird würziger, tiefer im Aroma.
Weil ich selber öfter an Vollkornversionen von Lieblingsbroten rumbastele und weiß wieviele Stellschrauben zu drehen sind, bin ich wirklich voller Bewunderung.
Darüberhinaus ist das Timing so entspannt.
Vielen vielen Dank. Das bleibt!

Petra
6. Februar 2025 17:18

Hallo Björn,
Bin gar sehr stolz, dass ich das Sylter so hinbekommen habe, im Vollkornbackkurs hatte ich ja den Teig zu sehr gestresst und Du musstest unser Brot retten.Meine arme Kitchenaid hat ca 1 h geknetet, aber dann war der Teig super…und es schmeckt einfach toll! Liebe Grüsse aus Soest.

Rosi
8. Februar 2025 10:46

5 Sterne
Hallo Brotdoc,
Ein sehr gutes Brot. Der Teig war sehr weich und darum habe ich das Brot in Kastenformen gebacken und das funktionierte auch sehr gut. Der Duft, wenn man den Brottopf öffnet, köstlich.😋

Rosi
8. Februar 2025 10:51

Noch ein paar Fotos von nachgebackenen Rezepten aus dem neuen Buch.

Sylvia
17. Februar 2025 23:45

5 Sterne
Wow! Mehr gibt’s fast nicht zu sagen-nach dem Sylter jetzt auch die Vollkornvariante so super gelungen! Ich habe mit Dinkelvollkornsauer, DinkelVKmehl, Weizenschrot und etwas Weizen 550 gebacken- und es ist wirklich soooo gut! Danke für die tollen Rezepte!

Rainer
4. April 2025 07:32

5 Sterne
Hallo Brotdoc,
Wir sind seit 2 Jahren Hobbybäcker und versorgen uns selber mit Brot, Brötchen und Laugenbrezeln.
Der Grund: Ganz einfach, hier bei uns in Friesoythe gibt es keine guten Bäcker!
Wir haben mehrere von deinen Rezepten nachgebacken und sind begeistert, die Rezepte funktionieren sehr gut.

Wir lasenvor ein paar Tagen, dass du an dem Mühlentag in Haltern backst und würden gerne wissen, ob du dieses Jahr wieder dort sein wirst. Wenn Hilfe in irgendeiner Form benötigt wird, würden wir gerne einspringen.

Nochmals ganz herzlichen Dank für die hervorragenden Brotrezepte und viele Grüße aus Friesoythe
Rainer

Petra
30. April 2025 10:16

Hallo, Kann ich Weizenschrot irgendwie ersetzen? Bekomm ich in den USA nicht 😒

Marcel
28. September 2025 09:27

5 Sterne
Mit Abstand das best gelungenste Brot, das ich bisher gebacken habe. Der Teig war sehr flüssig, aber mit viel Dehnen und Falten bekommt man das gut in den Griff.
Das Ergebnis ist einfach nur perfekt. Man kann gar nicht glauben, dass es sich um (fast) reines Vollkorn handelt (92%).
Die hohe Hydration macht es supersaftig.
Danke für das tolle Rezept!

Gabriele
8. Dezember 2025 18:23

5 Sterne
Habe dieses Bröt vergangene Woche gebacken und bin total begeistert, Habe den Schrot durch Haferflocken ersetzt und finde es eine gute Entscheidung. Werde als nächstes das Dinkel Sylter probieren

Jacky
6. Januar 2026 16:29

Bei mir ist der Teig sehr flüssig geworden und beim backen ist das Brot nicht aufgegangen. Woran kann das liegen?

Harald Schörghofer
28. April 2026 19:50

5 Sterne
Danke!
Ganz tolles Rezept. Trotz dreier Vorteige einfach zu verarbeiten. Ausgezeichnet im Geschmack. Verwendetes Mehl: Ja! Natürlich Vollkorn Weizenmehl.
Ich werde auch das Sylter Weißbrot probieren!
Danke, Harald.

Cornelia Plötzke
9. Mai 2026 11:47

5 Sterne
Habe diese Brot mehrfach gebacken und finde es einfach nur genial. Die besten Ergebnisse erziele ich mit Pizza Vollkornmehl.
Nun eine Frage: könnte man aus dem Teig auch Brötchen machen ? Und wenn ja, was muss ich bei der Stückgare ändern.
LG Conny

Babette
6. September 2026 19:06

5 Sterne
Aus gesundheitlichen Gründen versuche ich inzwischen Brote mit möglichst hohem Vollkornanteil zu backen. Viele dieser Rezepte erzeugen aber leider eine klotzartige dichte Krume. Darum bin ich total begeistert von diesem Brot. Es ist so herrlich weich und für ein Vollkornbrot schön luftig ind aromatisch. Ich hatte kein Weizenschrot Zuhause, aber Roggenschrot funktioniert auch prima. Herzlichen Dank für dieses leckere Rezept.. Babette

Babette
27. September 2026 17:45
Antwort auf  Babette

5 Sterne
Ich nochmal. ich kann die Finger ‚leider‘ nich von diesem Brot lassen, es ist zu lecker. Hab immer noch kein Weizenschrot und das Roggenschrot ist auch weg. Da musste mein Emmer- Vollkornmehl dran glauben, dass musste weg. Hab insgesamt 200 g eingearbeitet (Brühstück und dann den Rest in den Hauptteig). Zur Sicherheit habe ich weniger Wasser genommen und auch etwas weniger geknetet.
Der Teig ging ab wie Teufel, daher leichte Übergare. Aber der Geschmack war echt topp. Danke dir nochmals. Babette.

Petra
10. September 2026 10:54

5 Sterne
Hallo, gerade hab ich das Brot, beziehungsweise die Brote im Backofen. Besteht eigentlich auch die Möglichkeit, nur ein großes zu machen, so wie beim „normalen“ Sylter Brot?

Stephan Engelmayer
22. September 2026 16:25

Ein richtig cooles Rezept. So macht Vollkornmehl Spaß. Mahle seit Jahren mein Mehl selbst, aber so ein leckeres Brot ist mir bisher nicht gelungen. Es stimmt, der Teig ist sehr weich, aber genau aus diesem Grund ist es nach dem Backen fluffig, saftig und wenn man es schneidet kracht und splittert die Kruste durch die halbe Küche. Es schmeckt einfach super.
Danke für das tolle Rezept Björn.