0 Gedanken zu „Vinschger Fladenbrote

  1. Karin

    Hallo Björn,
    die sehen sehr verlockend aus und schmecken bestimmt nach Urlaub!! Ich habe kein Tipo 0, meinst du, ich könnte mit T65 arbeiten und somit etwas mehr Wasser in den Teig bekommen als mit W 550?
    Vielen Dank auch noch für das Foto von der optimalen Gare – sehr hilfreich!
    Grüßle, Karin

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      1. Karin

        Hallo Björn,
        hat prima geklappt ;-), werde nur den Salzgehalt das nächste Mal etwas erhöhen, hat für unsern Geschmack ein Tick gefehlt, lag vielleicht auch daran, dass ich mit den restlichen Gewürzen zu sparsam war.
        Denkst du, die Hefemenge könnte halbiert werden bei längerer Gare oder spricht was dagegen??
        Grüßle, Karin

      2. brotdoc

        Hallo Karin,
        kannst Du machen, dann werden sie aber auch etwas saurer wegen der längeren Reifezeit. Ich wollte sie möglichst mild haben und wegen der Gewürze habe ich die Salzmenge auf 1,8 % beschränkt.

  2. Evi S.

    Hallo lieber Björn,

    dieses Rezept steht jetzt auf alle Fälle auf Platz 1, meiner Backliste für das Wochende. Doof, dass heute erst Montag ist.
    Vielen Dank für das Rezept, ich mag die Teile nämlich total gerne.
    Bin mir nicht ganz sicher, aber heißen die Dinger nicht Vintschgerl oder Vintschgauer? Vintschger habe ich noch nicht gehört. Kann aber vielleicht auch regional unterschiedlich sein, wie sie genannt werden?
    Egal, Hauptsache sie schmecken 🙂
    VLG Evi S.

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      1. brotdoc

        Ich bin mir auch nicht sicher. Vinschgerl gibt es meines Wissens auch – beides sind ja Abkürzungen von „Vinschgauer“.

  3. Robert

    Hallo Brotdoc, bin gestern von einem wunderschönen Urlaub in Südtirol heim gekommen und habe mich riesig über dein Rezept gefreut! Dummerweise habe ich keinen Brotklee, werde es aber ohne versuchen.
    Hast Du auch ein Rezept für Schüttelbrot?
    Viele Grüße aus Karlsruhe. Robert

    Antworten
    1. brotdoc

      Hallo Robert,
      da suche ich noch nach – ich habe welches mitgebracht und da stehen zumindest die Zutaten darauf. Was ich noch brauche, ist sehr helles Roggenmehl – das muß ich noch bestellen.

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  4. Ulla

    Schönes Rezept für den nahenden Herbst.
    Und statt Willi gibt es Wein 😉
    Danke Björn (die Fotos sind eine schöne Einstimmung auf das Brot).
    Helles RM – da fällt mir Lichtkornroggen ein… meines muss bald verbacken werden.

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  5. Irmgard

    Hallo Björn,
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Rezept richtig verstehe. Im Hauptteig insgesamt 760gr Wasser, davon 150 während des Knetens zugeben? Oder von den 650gr 150 zurückhalten und während des Knetens zugeben? In ersterem Fall läge die TA bei 190.
    Danke und Grüße
    Irmgard

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    1. brotdoc

      Hallo Irmgard,
      so wie Du im ersteren Fall schreibst. Es kommen 900 ml Wasser insgesamt hinein. Davon 140 in den Sauerteig und 760 in den Hauptteig, wobei von den 760 ml 150 erst zum Ende des Knetens zugefügt werden. Das wird „Bassinage“ genannt und hilft, den Teig so auszukneten, daß er noch gut zu bearbeiten ist.

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  6. Irmgard

    Demnächst brauch ich für ein event rustikale Roggenbrötchen, da kam mir Dein Rezept gerade recht. Die TA von 190 verlangt mir allerdings Respekt ab, die lange Knetzeit ist ungewohnt. Alpenroggen habe ich nicht, ich mische mir was aus Roggen 1150 und Schwarzroggen, den ich im Urlaub im Zillertal ergattern konnte. Weil ich Weizen immer durch Dinkel ersetze, bin ich Deinem Rat gefolgt und habe die Wassermenge reduziert, macht immer noch eine TA von 185. Um es kurz zu machen, die Vinschgerl sind sehr gut gelungen, schmecken lecker und entsprechen genau dem, was ich mir da vorstelle, danke!
    Bilder gibt es hier:
    http://www.grillsportverein.de/forum/threads/unser-taeglich-brot-gib-uns-heute.211025/page-39#post-2432475

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  7. Ingrid

    Mein Tipp für Vinschger: Den Brotklee vor Ort kaufen! Die dort erhältliche Qualität gibt es in D nicht. Meiner stammt vom Vinschger Bauernladen in Naturns.

    Antworten
  8. Ingrid

    Eine Frage hab ich noch: Die Bleche werden kalt in den Ofen geschoben? Kein Backstein? Ich dachte, das ist Pflicht für gute Ergebnisse.

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  9. Britta

    Hallo, wie kann ich Deine Rezepte ohne Bilder für meine Rezeptesammlung ausdrucken, bei Lutz kann ich das machen.
    Über Hilfe freue ich mich

    Antworten
    1. brotdoc

      Du könntest das Rezept z.B. in ein Textverarbeitungsprogramm wie Word kopieren und dann die Bilder rauslöschen. Eine Funktion „Druck ohne Bilder“ kann ich bei mir leider nicht einstellen, weil ich noch die fertige Blogvorlage von WordPress nutze und nicht wie Lutz ein selbst programmiertes Template habe.

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  10. Schalimara

    Hallo Björn,
    heute habe ich die Vinschger Fladenbrote gebacken und „oh Wunder“ hatte ich mit dem Teig keinerlei Probleme, da ich mich genau an Deine „Wasserzugaben“ gehalten habe. Das Ergebnis ist super, denn sie sehen nicht nur gut aus, sondern sie schmecken auch. Jetzt werde ich mich auch wieder an andere „weiche Brotteige“ herantrauen“. :-))

    Schöne Feiertage 🙂

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  11. Thea

    hallo und grüezi
    wie sieht es beim Vinschger Fladenbrote mit dem Schweizermehl und dem Flüssigkeitsverhältnis aus?
    grüessli Thea

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    1. brotdoc

      Hallo Thea,
      wenn Du ein dunkles Roggenmehl bei Dir bekommst, und als Weizenmehl Ruchmehl nimmst, dann könnten die Verhältnisse passen. Du kannst ja vorsichtshalber 10 % Wasser wenige zugeben und wenn der Teig nicht zu flüssig ist, es später noch zugeben.

      Antworten
  12. Rosa Resch

    Hallo und „griassdi“ aus dem Werdenfelser Land. Für uns ist es nach Südtirol ja nur ein Katzensprung und ich habe schon viele Vinschgerl verdrückt. Aber die nach deinem Rezept selbergebackenen waren die Besten!!
    Interessant war für mich, dass die Bassinage-Methode offensichtlich auch bei einem kleineren Weizenmehlanteil Vorteile bringt. So sind die Fladen dank deiner detaillierten Anleitung wunderbar gelungen.

    Liebe Grüsse
    Rosa

    Antworten
    1. brotdoc

      Freut mich, die habe ich auch geliebt. Habe vor ein paar Wochen überraschend noch zwei davon im Eisschrank gefunden – noch immer köstlich. Und diesen Sommer geht es wieder nach Südtirol 🙂

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  13. Karl

    Hallo Björn!
    Die Vinschgauer sind mit normalem Mehl super geworden. Meine Frage: Kann ich statt Tip 0 auch T65 bei gleicher Wassermenge nehmen?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Karl

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  14. Alex

    Hallo Björn,

    jetzt muss ich mich auch einmal zu Wort melden. Zuerst vielen Dank für Deinen tollen Blog. Du schaffst es immer wieder, interessante, äußerst wohl schmeckende und zugleich noch alltagstaugliche (vom
    Arbeits-/Zeitaufwand) Rezepte zu veröffentlichen, Dabei beschreibst Du die Vorgänge so anschaulich, dass es ein Einfaches ist, zu guten Ergebnissen zu kommen … auch, wenn sie nicht immer optisch so überzeugen, wie Deine Bilder.
    Auch ich bin ein Freund der „Vinschgerl“ und esse sie regelmäßig. Dein Rezept habe ich darum schon länger auf meiner ToDo Liste. Heute war es soweit. Während ich diese Zeilen schreibe, beiße ich immer wieder genüsslich in ein deftig belegtes (eigenes) Vinschgerl. Dank deiner Beschreibung sind sie auf anhieb geglückt. Sie sind wirklich lecker.
    Persönlich mag ich es würziger. Nächstes Mal werde ich darum die Kümmel und Anis Menge etwas erhöhen.
    Noch eine kleine Ergänzung: Wer unter „Brotklee“ im Bioladen nicht fündig wird, bei der Firma Sonnentor wird er unter „Schabzigerklee“
    angeboten.

    So, herzlichen Dank für die tollen Rezepte!
    Vg. Alex.

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    1. brotdoc

      Ja, die Gewürzmenge ist wirklich Geschmacksfrage. Ich mag es auch würziger, bin aber hier der einzige im Haus. Deshalb nehme ich immer viel Rücksicht.

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  15. Pingback: Vinschgauer Paarl | der brotdoc

    1. brotdoc

      Hallo Maria Anne,
      das Päckchen Sauerteig geht auch, denn es ist ja noch Hefe im Teig. Sauerteig aus dem Päckchen ist nicht mehr triebfähig. Du musst halt aus dem Pack 280 g Sauerteig nehmen, dann passt das.

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  16. Pingback: Vinschger Fladenbrote - mipano

  17. Kati

    Hallo Doc,
    erst einmal vielen Dank für deine tollen Rezepte sowie deine Art und Bemühungen, dass Backhandwerk verständlich an den Mann zu bringen. Dieses Handwerk wird leider heute oft nicht mehr so beachtet und geschätzt. Deswegen viel Respekt solchen Leuten gegenüber, die noch traditionell backen und ihr Wissen auch weitergeben. Wenn man deine Rezepte nachbäckt, sieht man, wieviel Arbeit, Zeit und Hingabe man in diesem Beruf braucht. Ich esse schon länger keine gekauften Brote und Brötchen mehr, weil Sie mir einfach nicht mehr geschmeckt haben. Wenn ich wieder ein Rezept erfolgreich umgesetzt habe, kommen wieder Erinnerungen aus meiner Kindheit hoch, als die Backwaren noch schmeckten und nicht, wie heute, hochgezüchtet und voll von Zusatzstoffen sind.
    Nun habe ich auch gleich noch Fragen:
    Ich habe keine Biofrischhefe, da ich sie hier nicht bekomme. Ist die Menge die gleiche, wenn ich normale Frischhefe nehme? Ich habe schon oft gelesen, dass Biohefe nicht ganz so viel Triebkraft hat, wie die aus dem Supermarkt.
    Ich würde die Fladenbrote auch gerne auf dem Backstein backen, aber dies geht nur in 2 Etappen. Kann ich dann den letzteren Teil versetzt aufarbeiten, also eine halbe Stunde später formen und gehen lassen oder kann ich sie in der Zeit, wo die erste Charge bäckt, in den Kühlschrank geben?
    LG Kati

    Antworten
    1. brotdoc

      Bei Biohefe ist wichtig, daß sie möglichst frisch ist. Dann ist die Triebkraft oft genau so gut wie bei normaler Hefe. Wenn sie älter wird, mußt Du entweder mehr zum Teig geben, oder die Reifezeiten verlängern. Bei den Vinschgern kannst Du in mehreren Etappen hintereinander backen, so wie Du es vorgeschlagen hast. Wenn die Teiglinge Vollgare bekommen schadet es nicht.

      Antworten
  18. Tabea

    Hallo!
    Ich bin begeisterte Vinschger-Bäckerin und würde gerne vor Ort die besten paarl ausfindig machen.
    Welche Bäckereien könnt ihr denn empfehlen?
    Gruß
    Tabea

    Antworten
    1. brotdoc

      Gute Frage. Ich habe leider noch keine Tour durch gute Südtiroler Bäckereien gemacht, sonder einfach faul die Paarl im Hotel genossen 🙂

      Antworten
  19. Heide

    Hallo Brotdoc ich habe die Vinschger heute nachgebacken und habe Typenmehl 1150 und 550 genommen. Wie du beschrieben hast 50ml weniger Wasser genommen hätte der Teig noch gut vertragen können.Bin Gespannt wie sie schmecken und aus dem Ofen kommen Backe Sie auf Stein.LG Heide

    Antworten
  20. Heide

    Hallo Brotdoc kann es sein das du 25% vom Roggenmehl versäuert hast bei 20% kommen 114gr.Roggenmehl und 114gr Wasser und 11,4gr. anstellgut wenn man den Sauerteig vorher gefüttert hat oder liege ich falsch mit meiner Rechnung werde sie das nächstes mal 40% vom RM versäuern aber wie gesagt jeder Geschack ist anders. Dankeschön und schönes Wochenende Gruß Heide

    Antworten
    1. brotdoc

      Nein, Du hast da einen Rechenfehler. Du musst das Roggenmehl des Vorteigs dazurechnen, insgesamt sind also 700 g Roggenmehl im Hauptteig. 20 Prozent davon sind 140 g.

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      1. Heide

        Hallo brotdoc Du hast recht entschuldige bitte ich hatte den Vorteig nicht mitgerechnet.Obwohl ich auch schon lange Backe mache ich auch immer.mal Fehler.Werde die Vinschgauer nochmal backen .ich habe gerade eins aufgeschnitten sind schon Recht Kompakt Geschmack aber gut.LG Heide😷

  21. Roman Koch

    Hallo Brotdoc, du hast doch auch Erfahrung mit livieto madre (EVA) der Meraner Mühle. Ich würde die Vinschgauer Falden gerne mit EVA ansetzen. Kannst du mir hier einen Tipp geben, welchen Ansatz man hier wählen soll
    LG
    Roman

    Antworten
    1. brotdoc

      Ich würde eine guten LM mit der Eva heranzüchten. Damit setzt Du dann den Sauerteig fürs Rezept an. Die Vinschgerl werden dann schön mild.

      Antworten
  22. Marion Weinberg

    Ist es wohl möglich aus dem Teig ein Vinschgauer Brot (im Topf) zu backen? Herzliche Grüße vom Niederrhein von Marion

    Antworten
  23. Birgit

    Wir sind am Sonntag aus dem schönen Südtirol zurückgekommen und ich wollte unbedingt versuchen, die Vinschgauer nachzubacken.
    Das habe ich gestern nach deinem mega Rezept getan und bin restlos begeistert.
    Vielen lieben Dank dafür!!!
    Herzliche Grüße
    Birgit

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